Artikel: J. Backus, M. Groß und M. Hahnfeld

Fit für den Einsatz - Hochwert-Ausbildung im Ausbildungs- und Simulationszentrum schult das Überleben im Gefecht

Aus dem Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst Ostfriesland (Kommandeur: Oberstarzt Dr. J. Backus)

Das Ausbildungs- und Simulationszentrum des Kommandos Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst „Ostfriesland“ (Ausb-/SimZ Kdo SES) ist auf realitätsnahe Einsatzausbildung spezialisiert. Seit 2016 gibt es vier solcher Zentren. Das Ausb-/SimZ des Kdo SES – in Delmenhorst aufgestellt – war das erste dieser Art. In diesen Einrichtungen geht es vor allem darum, aus der Praxis für die Praxis zu lernen sowie das Überleben und Durchhalten im Gefecht zu schulen.

Wieso Ausb-/SimZ im Sanitätsdienst

PhotoGliederungsbild Kdo SES mit Ausb-/SimZ Eine moderne, an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Aus-, Weiter- und Fortbildung des Sanitätspersonals ist eine wesentliche Grundlage, um die durch die KdB vorgegebenen Ziele für die Gesundheitsversorgung der Bundeswehr zu erreichen[1].

Für die Qualität der sanitätsdienstlichen Auftragserfüllung ist zudem gemäß Fachlicher Leitlinie dem Personal der Bundeswehr im Falle einer Erkrankung, einer Verletzung oder einer Verwundung eine medizinische Versorgung zu Teil werden zu lassen, die im Ergebnis dem fachlichen Standard in Deutschland entspricht.

Die sanitätsdienstliche zu erbringende Unterstützungsleistung setzt sich aus zwei primär unabhängigen Komponenten zusammen:

  • der medizinischen Fachkompetenz und
  • der allgemeinmilitärischen Kompetenz.

Im Ausbildungsverbund des ZSanDstBw muss die Lücke zwischen dem theoretischen Wissenserwerb an überwiegend zivilen Einrichtungen und der praktischen Anwendung im Einsatz geschlossen werden. Die zunehmende Komplexität der medizinischen und militärischen Anforderungen an die Auszubildenden, sowie die immer mehr zunehmende Arbeitsintensität in Abhängigkeit von verfügbarem Ausbildungspersonal, lassen im Arbeitsalltag jedoch immer geringere Zeitfenster für eine zielgerichtete und erfolgreiche Fort- und Weiterbildung erkennen.

Photo„Gefechtsnahe Ausbildung“ im Ausb-/SimZ Kdo SES (Abb.: Sönke Dwenger) An dieser Stelle kommen nun die Ausb-/SimZ des ZSanDstBw ins Spiel. Sie sollen im Systemverbund sanitätsdienstlicher Leistungserbringung die Einsatzbefähigung, die allgemeinmilitärische und fachliche Aus-, Fort- und Weiterbildung von Sanitätspersonal übernehmen. Weiterhin sind sie für die Ausbildung von Nicht-Sanitätspersonal (Einsatzersthelfer B, inkl. Kompetenzerhalt) verantwortlich.

In der Ausbaustufe 1 ist an allen Ausb-/SimZ in gleicher Ausprägung die Fähigkeit zur

  • Fortbildung der Rettungsassistenten,
  • Ausbildung und den Kompetenzerhalt der Einsatzersthelfer B (EEH-B),
  • Ausbildung der Einsatzsanitäter und die,
  • Durchführung der Auffrischungs-EAKK (neu ELUSA[2])

auszubringen. In der Ausbaustufe 2 erfolgt eine standortbezogene Schwerpunktsetzung auf spezifische militärische und fachliche Ausbildungsinhalte.

Die Vermittlung sanitätsdienstlicher Kompetenz in der präklinischen Phase der Patienteneinsatzversorgung bis zur ersten chirurgischen Versorgung in einer Behandlungseinrichtung des SanDstBw im Rahmen der Individual- und Teamausbildung ist somit eine der Kernaufgaben der Ausb-/SimZ.

Hiernach sind die Ausb-/SimZ zu befähigen, die Trainingsteilnehmenden auf dem Ausbildungsniveau EEH-B, Einsatzsanitäter und Einsatzrettungsassistent/ Notfallsanitäter und Arzt Rettungsmedizin sach- und fachgerecht aus-, fort- und weiterzubilden. Grundsätzlich sind nachfolgende Phasen Ausbildungsinhalt:

  • „Care under fire“:
    • Erstversorgung erfolgt unter feindlichem Feuer, im Bereich direkter Gefahr.
    •  Das Feuer ist zu erwidern und in Deckung zu gehen. Die Feuerkraft jedes Einzelnen kann für die Situation entscheidend sein.
    •  Nach Möglichkeit verhindern, dass der Verwundete weitere Verletzungen erleidet bzw. der Ersthelfer selbst verwundet wird. Den Verwundeten so schnell wie möglich, aber unter Beachtung des Eigenschutzes, aus brennenden Fahrzeugen oder Gebäuden bzw. dem Gefahrenbereich retten. Brände wenn möglich löschen.
    •  Lebensbedrohliche äußere Blutungen stoppen, wenn dies unter den gegebenen taktischen Umständen möglich ist. Den Verwundeten ggf. dazu anleiten, die Blutung durch Selbsthilfe (mittels Tourniquet) unter Kontrolle zu bringen, falls er dazu in der Lage ist. An allen anatomisch geeigneten Körperstellen ist ein vom Committee of Tactical Combat Casualty Care (CoTCCC; Taktische Verwundetenversorgung) empfohlenes Tourniquet anwenden.
    •  Mit einem gezielten Atemwegsmanagement sollte bis zur „Tactical Field Care-Phase“ (Erstversorgung außerhalb des feindlichen Feuers) gewartet werden.
    •  Maßnahmen wie die Immobilisation von Wirbelsäule oder Extremitäten hat in dieser Phase keine Priorität, insbesondere nicht bei penetrierenden Verletzungen im Gefecht.
  • „Tactical field care“ 
    •  Erstversorgung außerhalb der Einwirkung des feindlichen Feuers
    •  Die Untersuchung folgt dem ABCDE[3] Algorithmus
      • C = Unkontrollierte Blutung
      • A = Airway (Atemweg)
      • B = Breathing (Beatmung)
      • C = Circulation (Kreislauf)
      • D = Disability (Defizit, neurologisches)
      • E = Exposure/Environment (Exploration
    •  Alle Maßnahmen abhängig von Bedrohungslage/Scene Safety & Verletzungsmechanismus/ MOI
    • Vorgehen nach SICK-Schema 
      • S = Scene Safety & Assessment (Sicherheit und Lagefeststellung
      • I = Impression (erster Eindruck)
      • C = Critical bleeding (kritische Blutung)
      • K = Kinematics / MOI (Verletzungsmuster)
    •  bei entsprechendem Trauma – HWS-Stabilisierung / C-spine control
    • Bewusstseinszustand feststellen nach ­AVPU-Schema:
      • A – Alert
      • V – Verbal
      • P – Pain
      • U – Unresponsive
  • "Tactical Evacuation care“
    •  Verwundetenversorgung während des taktischen Verwundetentransports
    •  Vor Beginn des Transports sind der Verwundete und das Material auf Transportbereitschaft zu überprüfen:
      •  Ist der Atemweg frei bzw. ist die Atemwegssicherung noch suffizient?
      •  Sind alle Verbände noch suffizient?
      •  Ist der Wärmeerhalt gesichert? Ist die Infusion / der i.v. / i.o. Zugang gesichert?
      •  Ist der Verwundete vor Transportschäden sicher (Kopf, Extremitäten)?
      •  Vermeide es, Spuren zu hinterlassen. Wurde sämtliches Material / Abfall mitgenommen?
      •  Wurde ausreichend dokumentiert?
    •  Während des Transportes ist ein regelmäßiges Reassessment/Untersuchen des Verwundeten und der durchgeführten Maßnahmen nach dem ABCDE-Schema zwingend notwendig. Auch hier gelten die in der Phase „Tactical Field Care“ beschriebenen Algorithmen und Empfehlungen.


Durch die enge Verzahnung allgemeinmilitärischer und sanitätsdienstlicher Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Kompetenzerhalt wird so ein Ausbildungsverbund erzielt, der den notwendigen qualitativ hochwertigen Abholpunkt für die weitere einsatzvorbereitende Ausbildung sowie die abschließende Kohäsionsausbildung mit der zu unterstützenden Truppe schafft.

Aus der Praxis für die Praxis – Die Umsetzung im Ausb-/SimZ Kdo SES

Photo„Grüne Ausbildung“ im Ausb-/SimZ Kdo SES (Abb.: Sönke Dwenger) „Ein Sanitäter, der nicht für sich selbst sorgen kann, ist im Gefecht nichts wert.“ Die Augen von Hauptmann Matthias Hahnfeld leuchten. Auch wenn dieses eine harte Aussage darstellt, weiß der überaus einsatzerfahrene Offizier wovon er spricht. Denn die Einsatzvorbereitung im Ausb-/SimZ Kdo SES für das Sanitätspersonal trägt auch seine Handschrift. Deshalb registriert er auch mit Wohlwollen, dass die Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Delmenhorst überaus gute Ausbildungsvoraussetzungen für diesen Auftrag bietet. Der Standortübungsplatz liegt direkt vor dem rückwärtigen Tor der Kasernen, erlaubt also schon nach kurzer Marschstrecke hervorragende Möglichkeiten zur Geländeausbildung. Die Gebäude-infrastruktur innerhalb der Liegenschaft lässt zudem realitätsnahe Ausbildungsszenarien zu.

Wer genauer hinsieht stellt fest, dass das Ausb-/SimZ Kdo SES als Ausbildungseinrichtung auf zwei Bereiche spezialisiert ist, die derzeit noch an zwei Standorten untergebracht sind:

PhotoBasismodul LLRZ SpezEins (Innenansicht) (Abb.: Kdo SES) Am Standort Delmenhorst werden derzeit querschnittlich Soldatinnen und Soldaten aus dem Sanitätsdienst auf den Einsatz vorbereitet. In Grundlagen- und Auffrischungslehrgängen wird das klassische „Sanitäter-Handwerk unter gefechtsnahen Bedingungen“ geschult. Umgangssprachlich auch gerne als „Grüner Bereich“ bezeichnet, wird hier vermittelt wie z. B. Schwerst-Verwundeten unter Beschuss qualifizierte erste Hilfe zu leisten ist und dann aus gefährlichen Zonen zu retten sind. Intensives Schießtraining, Minen im Gelände erkennen und das zugehörige korrekte Verhalten sowie Kontrollpunkte einrichten, sind weitere Aspekte, die es zu lernen bzw. zu schulen gilt.

Aber auch spezielle Trainings, wie z. B. das Überleben der Sanitäter in Gefechtssituationen, auf fremdem Terrain und unbekanntem, urbanen Gelände werden im Ausb-/SimZ Kdo SES für in speziellen Missionen eingesetztes Sanitätspersonal vermittelt (sog. „SERE Level B-Ausbildung“). „Die Kampfeinheiten können doch keinen extra abstellen, der nur auf die Sanitäter aufpasst“, weiß Hptm Hahnfeld aus eigener Erfahrung zu berichten.

PhotoAusb-/SimZ Kdo SES, TE HH (Abb.: Kdo SES) Darüber hinaus bildet das Ausb-/SimZ Kdo SES eigenes militärisches Fachpersonal, wie Schießausbilder für Umschulungen nach dem neuen Schießausbildungskonzept (nSAK) und militärische Kraftfahrer sowie Crayler-Bediener, weiter.

Quasi das Sahnehäubchen der Ausbildung in Delmenhorst, die es im Sanitätsdienst nicht noch einmal gibt und ihr ein Alleinstellungsmerkmal verleiht, ist die besondere Schulung von ausgewähltem Sanitätspersonal, um mit den Spezial- und spezialisierten Kräften der Bundeswehr, die verdeckt oder geheim operieren, in den Einsatz gehen zu können. Schwerpunkt ist das sog. SOST[4]-Schießen und die Grundlagen-Ausbildung am sog. Basismodul.

Der sichere und routinierte Umgang mit den genutzten Handwaffen (Pistole P8 und Gewehr G36) ist unbedingte Voraussetzung zur Erhöhung der persönlichen Überlebensfähigkeit in besonderen Lagen und ist daher kontinuierlich fortzubilden. 

In der Funktion als Leitverband zur sanitätsdienstlichen Unterstützung der Spezialkräfte wird sowohl eigenes als auch ausgewähltes klinisches Personal gem. der Auflagen und Richtlinien des neuen Schießausbildungskonzeptes im Rahmen einer besonderen Schießausbildung fortgebildet, um so die Fähigkeiten des DEU-SOST Personals in der Nutzung der Handwaffen zu erhalten und zu erhöhen.

Das Basismodul des LLRZ SpezEins ist ein kleines Zelt mit zwei Kammerbereichen, das relativ leicht zu transportieren ist und in dem eine erste notfallchirurgische Versorgung im Sinne der r/DCR/rDCS[5] unter Aufsicht eines erfahrenen Facharztes möglich ist.

Das Training „Grundlagenausbildung LLRZ Spezialeinsatz Teileinheit Basismodul“ dient der gemeinsamen Teamausbildung der im LLRZ ­SpezEins TE BasMod eingesetzten Sanitätsstabsoffiziere Arzt (SanStOffz Arzt) und Sanitätsfeldwebel (SanFw), mit zusätzlicher Befähigung „Notfallsanitäter“1 (NotfallSan) oder SanFw KrPfl A/I bzw. SanFw OpTAss.

In diesem Sonderlehrgang wird neben der Grundlagenausbildung für das System, das lufttransportfähige Verpacken sowie die alternative Nutzung und Verbringung des Materials geübt. Höhepunkt ist eine anspruchsvolle Einsatzlage, in der sich das Team unter realitätsnahen Ausbildungsbedingungen beweisen muss.

PhotoEinsatzlandunspezifische Ausbildung (ELUSA) am Ausb-/SimZ Kdo SES (Abb.: Sönke Dwenger) Die im Rahmen der Trainings erworbenen individuellen militärisch – fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sollen in einsatznahen taktischen Lagen im Team angewendet und gefestigt werden. Darüber hinaus soll die Kommunikation und effektive Interaktion im Team geschult werden, um so die Abholpunkte für die weitere Ausbildung zu schaffen.

Das zweite Standbein des Ausb-/SimZ Kdo SES befindet sich noch im Hamburg/Wandsbek. Auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg bildet das Personal des Ausb-/SimZ Kdo SES, Teileinheit (TE) Hamburg, sanitätsdienstliches Fachpersonal zum Lizenzerhalt weiter (sog. „Weißer Bereich“), wie z. B. Notfallsanitäter, Einsatzsanitäter und Ersthelfer B. Die Gebäude der ehemaligen Fachschule Rettungsdienst bieten als Übergangslösung hierzu optimale Bedingungen.

Daneben wird auch die Erstausbildung zum EEH-B durchgeführt. Diese macht die Sanitäter fit, um direkte Hilfe am Verwundeten durchführen zu können, z. B. Blutabnahme oder Anlegen von Infusionen.

Das Ausb-/SimZ Kdo SES wurde mit Juli 2014 am Standort Delmenhorst aufgestellt und als erstes von mittlerweile insgesamt vier Ausb-/SimZ des Zentralen Sanitätsdienstes im Februar 2015 offiziell in Dienst gestellt. Der eigentliche Grundgedanke war, die Sanitätsausbildung aus den einzelnen Einsatzkompanien herauszulösen und in Ausbildungs- und Simulationszentren zu bündeln, in denen man sich auf modernste und realitätsnahe Ausbildungstechniken, wie z. B. Computer-Simulationen sowie Skill-Training im Team mit Hochwertsimulatoren, abstützen konnte.

Bereits im Januar 2015 wurde aufgrund der großen Nachfrage an Ausbildungsplätzen ein erster Lehrgang zur „Einsatzvorbereitenden Ausbildung im Rahmen von Konfliktverhütung und Krisenbewältigung“ (EAKK), wie es damals noch hieß, durchgeführt. Diese Bewährungsprobe ohne Vorbereitung war wie ein Kaltstart eines Dieselmotors im Winter. Mittlerweile werden jährlich am Standort Delmenhorst bis zu 500 Trainingsteilnehmer und am Standort Hamburg bis zu 1400 Trainingsteilnehmer aus- bzw. fortgebildet, wobei diese aus ganz Deutschland kommen – vom Gefreiten bis zum Oberstarzt, buntgemischt, wie der Sanitätsdienst eben ist.

Die neue Grundlagen- und Auffrischungsausbildung – genauer gesagt die sog. „Einsatzlandunspezifische Ausbildung“, oder ELUSA, wie der Zungenbrecher typisch militärisch abgekürzt wird – hat es in sich: Was mit „taktischer Verwundeten-Versorgung“ beschrieben wird, ist nichts anderes als Erste Hilfe unter Beschuss. Stress pur für die jungen Soldatinnen und Soldaten, die so auch infanteristisch für den Auslandseinsatz fit gemacht werden. Siebenmal im Jahr werden solche Lehrgänge mit zwölf bis 48 Teilnehmern durchgeführt.

Regelmäßig werden aus den Einsatzkompanien des Kdo SES aus Leer Soldatinnen und Soldaten an das Ausb-/SimZ Kdo SES zur Ausbildungsunterstützung abgestellt. Über Einsatzerfahrungen verfügen sie fast alle. „Mit ihren Einsatzerfahrungen lassen sich viele realitätsnahe Lagen und Einlagen stricken“, freut sich Frau Oberfeldarzt Dr. Mascha-Christine Groß, Leiterin der Schulungseinrichtung. Deshalb wird der Grundsatz: „Aus der Praxis – für die Praxis“ hoch gehalten und verschafft regelmäßig sowohl bei den Auszubildenden, als auch bei den Ausbildern, eindrück­liche und bleibende Erinnerungen.

Für die nahe Zukunft ist geplant, die Ausbildung an beiden Standorten endlich, wie in der Zielstruktur vorgesehen, zusammenzuführen und ab der zweiten Hälfte 2020 in der Evenburg-Kaserne am Standort Leer zu bündeln. Schwerpunkt wird dann sein, gezielt für das Kerngeschäft des Kdo‘s SES auszubilden, also für hochwertige Militäreinsätze Luftlandrettungszentren und Luftlanderettungszentren Spezialeinsatz aufzubauen und zu betreiben. Dabei sollen die neuen Gebäude in Leer mit modernster Schulungs- und Simulationstechnik, z. B. Patientensimulatoren für die taktische Verwundeten-Versorgung und für notfallmedizinische Verfahrensabläufe und neuester IT-Technik ausgestattet werden. Darüber hinaus ist eine gesonderte Klimahalle für die Simulation von körperlich besonders belastenden Umweltbedingungen vorgesehen. 


Adresse der Verf.:
Oberstarzt Dr. med. Johannes Backus
Kdr Kdo SES
Evenburg Kaserne
Papenburger Str. 82
26789 Leer


[1] KdB, Az 09 - 02 - 04 vom 01.07.2013, S. 41
 Die Konzeption der Bundeswehr (KdB) formuliert den Beitrag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr als das „Produkt aller Fähigkeiten und Kapazitäten zum Schutz, zum Erhalt, zur Förderung und Wiederherstellung der körperlichen und geistig-psychischen Gesundheit, des sozialen Wohlempfindens und der Einsatzfähigkeit der Soldatinnen und Soldaten nach dem jeweils aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik“

[2] Einsatzland unspezifische Ausbildung

[3] ABCDE Algorithmus = Strategie zur Untersuchung kritisch kranker bzw. verletzter Patienten auf der Basis einer Prioritätenliste.

[4] SOST = Special Operation Surgical Team

[5] rDCR = ressourcenlimitierende Damage Control Resuscitation rDCS = ressourcenlimitierende Damage Control Surgery



Datum: 31.07.2018

Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2018

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