13.01.2021 •

Wehrmedizinische Relevanz der Extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO)

Teil III: Externer Einsatz eines herzchirurgischen Notfallteams bei Herzperforation

Sebastian F. Fischer¹, Daniel Bredenkötter¹, Thomas Lenz², Christoph Jänig¹

¹ BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz, Klinik X – Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin
² BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz, Klinik XVII – Herzchirurgie


Zusammenfassung

Das BundeswehrZentralkrankenhaus (BwZKrhs) Koblenz betreibt in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz eine herzchirurgische Abteilung und stellt neben Elektivchirurgie auch die zeitnahe Versorgung von herzchirurgischen Notfällen der Bevölkerung im nördlichen Rheinland-Pfalz sicher.

Dazu steht 24/7 ein Team bereit, welches herzchirurgische Eingriffe mit Herzlungenmaschine (HLM) in zwei speziell dafür eingerichteten Sälen im Zentral-OP des BwZKrhs Koblenz durchführt. Weiterhin wird mobiler extrakorporaler Life Support (ECLS) sowie Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) für zivile Krankenhäuser im Umfeld angeboten.

Darstellung der Mitralklappeninsuffizienz in der TEE (LA = linkes Atrium, LV =...
Darstellung der Mitralklappeninsuffizienz in der TEE (LA = linkes Atrium, LV = Linker Ventrikel)

Wir berichten aus Sicht der Anästhesiologie von einem externen Einsatz des herzchirurgischen Teams samt Mobilisierung von Großgerät zur Versorgung eines nicht transportfähigen Patienten mit Herzperforation im Vorhofbereich.

Schlüsselwörter: Herzchirurgie, Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO), extrakorporaler Life Support (ECLS)

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