Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 9/2020

HERAUSFORDERUNG „INA“

Vier große Herausforderungen, die zu meistern waren – die Anpassung der Interdisziplinären Notaufnahme des Klinikzentrums Westerstede

Christian Kramer

Bundeswehrkrankenhaus Westerstede – Klinik X – Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin

Hintergrund

PhotoWenige Leichtbauwände (rechts im Bild) trennen mehrere Untersuchungsräume und einen Wartebereich für fußläufige Isolationspatienten vom übrigen INA-Bereich ab. Das Klinikzentrum Westerstede ist ein in der Bundesrepublik einmaliges zivil-militärisches Kooperationsprojekt der Ammerland Klinik GmbH und des Bundeswehrkrankenhauses (BwKrhs) Westerstede [1]. Innerhalb des Zentrums gehört die Interdisziplinäre Notaufnahme (INA) zu den von beiden Kooperationspartnern personell, infrastrukturell und materiell gemeinsam betriebenen Teilbereichen.

Schon zu „normalen“ Zeiten werden hier jährlich über 35 000 Notfallpatienten triagiert und versorgt [2]. Das Klinikzentrum ist seit 2016 zudem als eine von 11 Kliniken in Niedersachsen durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie als überregionales Traumazentrum zertifiziert [4]; dadurch spielt die Interdisziplinäre Notaufnahme für die Polytraumaversorgung im Nordwesten Deutschlands eine zentrale Rolle. Seit 2017 besteht im Klinikzentrum zudem eine Stroke Unit mit der Möglichkeit zur Thrombektomie, was ein zusätzliches Aufkommen schwer kranker Patienten mit hochspezialisiertem Interventionsbedarf bedingt.

Durch die Coronakrise sah sich die INA des Klinikzentrums nun zusätzlich zu dieser „regelhaften“ Inanspruchnahme einer Reihe von völlig neuen Anforderungen ausgesetzt, denen zu genügen, ein noch intensiveres Zusammenspiel der beiden Kooperationspartner notwendig machte. Aus diesen neuen Anforderungen erwuchsen vier voneinander unterscheidbare Herausforderungen, für die spezifische Antworten gefunden wurden. Die gefundenen Antworten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit, zumal die Pandemiekrise gezeigt hat, dass durch sich wandelnde Informationsstände häufig auch Anpassungen der Maßnahmen vorgenommen werden müssen.

Die in Westerstede erarbeiteten Verfahrensweisen für die vier identifizierten Herausforderungen werden in diesem Beitrag zusammengefasst – auch um damit zu einem breiteren Erfahrungsausstausch, zumindest im Bereich des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, beizutragen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Datum: 23.10.2020