Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2020

Die körperlich inaktive Mediengesellschaft: Folgen für physisch fordernde berufliche Bereiche - Einfluss von Smartphone, PC, TV und Co

Vortrag im Rahmen des Internationalen Einladungssymposium "#Verbesserung der Einsatzbereitschaft" Koblenz, 29. - 30. Oktober 2019

Ingo Froböse¹

¹ Deutsche Sporthochschule Köln – Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation / Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung

Hintergrund

PhotoQuelle: Hansraj KK: Physisch fordernde Berufe stellen große Ansprüche an die Ausführenden. Neben altersunabhängiger umfassender körperlicher Leistungsfähigkeit sind das Erlangen und der Erhalt der Leistungsfähigkeit der Dreh- und Angelpunkt. Die Berufstätigen müssen nicht nur in ihrer Arbeitszeit Leistung abrufen und erbringen können; oftmals müssen sie über ihre normale Arbeitszeit hinaus trainieren, um Arbeitsphasen mit geringerer Beanspruchung zu überbrücken und nichts von ihrer Leistungsfähigkeit einzubüßen. Auch Krankheiten, orthopädische Probleme oder längerer Urlaub müssen ausgeglichen werden.

Dem gegenüber steht die zunehmende körperliche Inaktivität in der Freizeit, welche durch die vorherrschenden Unterhaltungsmedien generiert wird. Große Teile der freien Zeit werden, zusätzlich zu Bürophasen, sitzend oder liegend verbracht, zum Beispiel mit Streaming, Konsolen- oder PC-Spielen, Smartphonenutzung oder Fernsehen. Auch zahlreiche andere Hobbys mit digitaler Unterstützung gleichen der Büro- bzw. Wissensarbeit im digitalen Zeitalter.

Den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Datum: 07.08.2020