Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 9/2020

DISTANCE LEARNING

Möglichkeiten der digitalen Weiterbildung in der COVID-19-Pandemie – ein Erfahrungsbericht

René Mathieu¹, Uwe Max Mauer¹, Chris Schulz¹

¹ Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Klinik XII – Neurochirurgie

Einleitung

PhotoWebinar mit Besprechung eines OP-Videos: Teilnehmende (links) in der Klinik, in einer Regionalen Sanitätseinrichtung oder in häuslicher Umgebung, Facharzt bei Erörterung des vorgestellten Eingriffs (rechts) Die Einwilligung zur Veröffentlichung ihres Bildes liegt dem Verfasser von allen abgebildeten Personen vor. Die Weiterbildung 1 zum Facharzt (hier am Beispiel des Fachgebietes Neurochirurgie dargestellt) erfolgt nicht nur im täglichen Dienst am Krankenbett, in der Ambulanz oder im OP, sondern muss vielmehr auch um theoretische Anteile ergänzt werden [9]. Hierzu haben sich in der Vergangenheit Seminare im Kreise der Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten gemeinsam mit Fach- und Oberärzten der Abteilung etabliert.

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden ab März 2020 Operationen Eingriffe auf Notfalleingriffe reduziert [16]. Die Gesamtzahl der Eingriffe ging folglich in dieser Zeit deutlich zurück. Elektive Eingriffe – häufig im Rahmen der Ausbildung genutzt – fehlten gänzlich [10].

Durch das Gebot des „social distancing“ und bei gleichzeitigem Aufrechterhalten einer Notversorgung neurochirurgischer Traumata und Erkrankungen bot sich eine Bildung zweier Teams innerhalb der Abteilung an, um Kontakte soweit als möglich zu reduzieren [20]. Damit war die Möglichkeit der Zusammenkunft für Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen eines Seminars nicht mehr gegeben. Es entstand eine Beeinträchtigung auf die Weiterbildung zum Facharzt Neurochirurgie in bisher unbekannter Weise [1].

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Datum: 28.10.2020