Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 6-7/2020

Von klinischer Kommunikation bis zu künstlicher Intelligenz – zum Nutzen von „Apps“

Niclas Lutz, Felix J. Fellmer, Katharina Estel, David A. Back, Christian Willy

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Septische und Rekonstruktive Chirurgie, Bundeswehrkrankenhaus Berlin

Zusammenfassung

PhotoLeo Wolfert (iStock.com) Die Nutzung von Apps (Applications) und künstlicher Intelligenz (KI) im klinischen Alltag hat erhebliches Potenzial, die tägliche Arbeit von medizinischem Personal zu erleichtern und Patienten im Krankheitsfall zu unterstützen.

Besonders die Kommunikation innerhalb und auch zwischen Kliniken kann durch kleinere Anpassungen bereits vorhandener Angebote deutlich optimiert werden. Hierbei geben „Secure medical messenger“-Dienste wie die App „Siilo®“ den Weg vor und könnten auch als Grundlage für die Anpassung bundeswehrinterner Messenger-Angebote dienen.

Neben Kommunikations-Apps finden Programme zur Unterstützung bei der Diagnosefindung zunehmend Anklang bei Ärzten und Patienten. Ein Beispiel hierfür ist die die App „Ada®“ – eine Anwendung, die medizinischen Laien nach Eingabe eines Leitsymptoms und dem anschließenden Beantworten einiger relevanter Fragen eine Handlungsempfehlung und wichtige Informationen zu der wahrscheinlichsten Erkrankung liefert, kann auch als „Ärztetool“ von Nutzen sein. Hiervon könnten Truppenärztinnen und -ärzte, die aus unterschiedlichen medizinischen Bereichen kommen, profitieren, indem sie eine solche App als Helfer bei der Diagnosestellung bei ihnen nicht vertrauten Krankheitsbildern zu Rate ziehen.

Stichworte: App, sichere Kommunikation, medizinische Daten, künstliche Intelligenz, Gesundheits-App

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Datum: 24.06.2020