Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 9/2020

Interne Krisenkommunikation während der Corona-Pandemie am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Nils Rößler¹, Ulrike Runge¹

¹ Bundeswehrkrankenhaus Hamburg – Zentralabteilung, Sachgebiet Z1

Einleitung

PhotoDer auffällige „Corona-Button“ dient der Kennzeichnung der Informationen zur Pandemie im Intranet des BwKrhs HH. Die Sturmflut von 1962 war eine der größten Katastrophen in der Hamburger Stadtgeschichte. Für sein außergewöhnliches Krisenmanagement wird Helmut Schmidt, damals Senator der Polizeibehörde der Hansestadt und später Bundeskanzler, von vielen Hamburgern bis heute verehrt. Durch seine Koordination von Rettungskräften, Polizei und Militär konnte das Schlimmste verhindert werden. Er lebte nach seinem Motto „Wer nicht redet, wird nicht gehört“ und machte sich mit seinen rhetorischen Fähigkeiten und insbesondere seinem energischen Eingreifen während der Sturmflut einen Namen.

Die Weitergabe von Informationen ist für die Bewältigung von Krisen elementar und erfolgt nicht immer adäquat. Die Influenza-Pandemie von 2009/2010 („Schweinegrippe“) zeigte beispielsweise einen großen Handlungsbedarf bei der internen Krisenkommunikation auf. Auch während der Corona-Pandemie weist die Stiftung Patientensicherheit Schweiz im Mai 2020 auf ein erhöhtes Aufkommen von CIRS 1 -Meldungen zu Kommunikations- und Schnittstellenproblemen in Gesundheitseinrichtungen hin.

Zum Krisenmanagement des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg (BwKrhs HH) gehörte die frühzeitige Intensivierung verschiedenster und Etablierung neuer Kommunikationsinstrumente, um alle Mitarbeiter und Unterstützer während der Corona-Pandemie möglichst zeitnah zu erreichen.

Die getroffenen Maßnahmen werden im Folgenden, gegliedert nach den fünf Axiomen der Kommunikation von WATZLAWICK, vorgestellt. Dieses bereits 1969 vorgestellte Modell erläutert die Formen menschlicher Kommunikation und definiert Störungen sowie Besonderheiten.

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Datum: 02.10.2020