Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 6-7/2020

Zur Einsatzrelevanz neurochirurgischer Fachkenntnis vor Ort: Gefechtsbedingte neurotraumatologische Verletzungsmuster in Afghanistan 2014 und 2018 (Vortrags-Abstract)

Benjamin Harlass, Heinrich Weßling

Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, Klinik XII – Neurochirurgie

Hintergrund

Im Rahmen des Mandats Resolute Support 1 (RS) wurde die ehemalige deutsche Role 3-Einrichtung in Masar-e Scharif (Afghanistan) auf eine Role 2e reduziert. Es ist seitdem unter anderem kein Neurochirurg mehr vor Ort; die Versorgung auch komplexester neurotraumatologischer Verletzungsmuster obliegt damit dem jeweiligen Einsatzchirurgen mit gegenüber einer Role 3 reduziertem Materialansatz. Einer der Autoren befand sich im Rahmen des BAT 2 -Pool 2018 für RS in Afghanistan, der andere als Facharzt für Neurochirurgie im Rahmen des ISAF-Einsatzes 2012 und 2014.

Anhand von vier neurotraumatologischen Kasuistiken aus Einsätzen in Afghanistan (ISAF, Role 3) und 2018 (RS, Role 2e) sollen mögliche Auswirkungen des ­Wegfalls der neurochirurgischen Expertise vor Ort für das Outcome in der Patientenversorgung aufgezeigt werden.

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Datum: 21.07.2020