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GeloMyrtol® forte: Mit Phytotherapie Antibiotikaeinsatz verringern

Viren haben in der kalten Jahreszeit optimale Verbreitungsmöglichkeiten, denn die Abwehrkräfte der Schleimhäute in Mund und Rachen sind herabgesetzt. Wo viele Menschen auf engem Raum arbeiten, schlafen und trainieren ist die Möglichkeit des unfreiwilligen Erregeraustauschs besonders hoch.

Photo Bei den fast immer viral bedingten Infekten ist eine Antibiotikagabe nicht indiziert. Hier ist das Phytopharmakon GeloMyrtol® forte die Therapieoption. Sein frühzeitiger Einsatz beugt nicht nur der Infektausweitung vor, sondern ist auch eine Option unnötige Antibiotika-Gaben zu vermeiden. 

Bei Erkältungen werden noch immer zu oft Antibiotika verordnet. Obwohl die Zahlen in den letzten Jahren sanken, bekam 2018 noch immer fast jeder fünfte Erkältungspatient ein Antibiotikum verordnet.1 Und je länger die Erkrankung andauerte, desto eher wurde es verschrieben. Die unnötige und oft überflüssige Verordnung von Antibiotika steigert die Gefahr der Resistenzbildung. Die WHO warnte bereits vor einer Situation wie vor der Erfindung der Antibiotika, sollten die Resistenzen weltweit zunehmen.2 Experten befürchten, dass antibiotikaresistente Bakterien bis zum Jahr 2050 zur häufigsten Todesursache werden könnten. Denn schon heute sterben in Europa ca. 25.000 Menschen jährlich an einer Infektion mit resistenten Keimen, die sie sich in einer Gesundheitseinrichtung zugezogen haben. Bis 2050 könnte die Zahl weltweit auf 10 Millionen pro Jahr steigen. Damit Antibiotika auch in Zukunft noch wirkungsvoll sind, sollten sie maßvoll und rational eingesetzt werden. Dafür engagieren sich beispielsweise das Modellvorhaben „RESISTenzvermeidung durch adäquaten Antibiotikaeinsatz bei akuten Atemwegsinfektionen“, DART 2020 (die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie) oder Programme zum AMS/ABS (Antimicrobial/Antibiotic Stewardship) in Deutschland. Doch es muss natürlich auch nach anderen Therapiemöglichkeiten Ausschau gehalten werden. Bei akuten Atemwegsinfekten halten die Experten des Kompetenz-Kollegs United Airways das Phytopharmakon GeloMyrtol® forte für eine Option.  

Therapieoption: Pflanzliches Medikament

Photo Bei akuten Atemwegsinfekten gibt es keine ursächliche Therapie. Deshalb steht die Symptomlinderung im Fokus. Mit GeloMyrtol® forte werden die Atemwege befreit und die Krankheitsdauer verkürzt.3 Es löst den Schleim, hemmt die Entzündung und fördert den Heilungsprozess. „GeloMyrtol® forte stellt bei akuten Atemwegsinfekten eine adäquate Therapieoption dar, weil über 90 Prozent aller Atemwegsinfektionen virale Infektionen sind. Da bringt ein Antibiotikum naturgemäß nichts. Wir müssen nur über eine Antibiotikagabe nachdenken, wenn es infolge einer nicht auskurierten viralen Infektion zu einer bakteriellen Superinfektion kommt. Wir haben mit GeloMyrtol® forte durch die Anregung der mukoziliären Clearance eine hocheffektive Möglichkeit, gerade diese bakteriellen Superinfektionen zu verhindern“, sagt Dr. Petra Sandow, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin und Mitglied des Kompetenz-Kollegs United Airways. Das Spezialdestillat auf Basis von rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl besitzt ein multifaktorielles Wirkprinzip und stellt eine geeignete Therapieoption bei Infekten der oberen und unteren Atemwege dar, bei denen aufgrund der meist viralen Genese Antibiotika sowieso nicht indiziert sind.4 GeloMyrtol® forte lindert die Symptome der akuten Sinusitis effektiv und verkürzt die Erkältungsdauer.5,6,7  

Fazit: 

Durch den Einsatz von GeloMyrtol® forte in der Therapie akuter Atemwegsinfekte kann ein wertvoller Beitrag zur Resistenzvermeidung geleistet werden.  


1 TK, Pressemitteilung aus Bremen, Weniger Verord­nun­gen: Jeder Fünfte mit Erkältung bekommt Antibiotika13.09.2019
2 WHO, Regionalbüro für Europa, Antibiotikaresistenz
3 Söllner B., Effektive pflanzliche Therapie zur Behandlung von Atemwegsinfekten, Journal Pharmakol. U. Ther. 5-6/2018, S. 42–146
4 Paparoupa M., Gillissen A., Is Myrtol® Standardized a New Alternative toward Antibiotics? Pharmacognosy reviews 2016; 10(20):143-6
5 Gottschlich S., Röschmann K., Candler H., Phytomedicines in Acute Rhinosinusitis: A Prospective, Non-interventional Parallel-Group Trial. Advances in therapy. 2018;35(7):1023–34
6 Söllner B., Effektive pflanzliche Therapie zur Behandlung von Atemwegsinfekten, Journal Pharmakol. U. Ther. 5-6/2018, S. 42–146
7 Gillissen A. et al., A multi-centre, randomised, double-blind, placebo-controlled clinical trial on the efficacy and tolerability of GeloMyrtol® forte in acute bronchitis. Drug Res (Stuttg) 2013, 63(1): p. 19–27

Datum: 31.03.2020