Digitale Ausbildung: Woher – Wohin – Wie?
Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2019

Digitale Ausbildung: Woher – Wohin – Wie?

DIGITALISIERUNG IN DER AUSBILDUNG

Lars Schneidereit*

Zusammenfassung

Die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung und in der Ausbildung verzeichnet ein hochdynamisches Wachstum. Dabei wird der kontinuierlich wachsende Trainingsbedarf – bei etwa gleichbleibendem Anteil an Präsenztrainings – in erster Linie durch zeitgemäße virtuelle, in ein soziales Expertennetzwerk eingebettete, Trainingsangebote zu decken sein.

Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung schreitet mit hohem Tempo voran und ist bei ihrer Gestaltung auf Kompetenzen angewiesen, die in klassischen Ausbildungs- und Verwendungsreihen des Sanitätsdienstes kaum vorhanden sind.

Die in enger Kooperation zwischen der Sanitätsakademie der Bundeswehr und der Universität der Bundeswehr realisierten Projekte zeigen Möglichkeiten auf, wegweisende Zukunftstechnologien für die Gesundheitsversorgung in der Bundeswehr nutzbar zu machen.

Am Beispiel der Projekte „San-Netz“, „Virtuelle Klinik“ und „SanTrain“ werden Ideen und Vorgehensweisen bei der jeweiligen Projektentwicklung vorgestellt und weitere Entwicklungspotenziale – z. B. Integration von Künstlicher Intelligenz – diskutiert.

Schlüsselwörter: Digitalisierung, Gesundheitsversorgung, Ausbildung, Simulation, Virtualisierung, Fernausbildung, soziale Medien, Künstliche Intelligenz

Keywords: digitization, health care, training, simulation, virtualization, e-learning, blended learning, social media, artificial intelligence

Einleitung

Das von der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. im März 2019 in Damp durchgeführte Symposium „Ambulantes Gesundheitssystem der Bundeswehr“ legte seinen Schwerpunkt auf den Themenkomplex „Digitalisierung in der Medizin“. Dabei nahmen Vorträge, die sich mit dem Gebiet der Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Medizin befassten, einen breiten Raum ein.

In diesem Beitrag werden die Wechselwirkungen zwischen der „Digitalisierung des Gesundheitswesens“ und der Ausbildung auf der einen und der „Digitalisierung der Ausbildung“ im Gesundheitswesen für die Ausbildung selbst untersucht und Projekte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr vorgestellt, wie sie beim Symposium in Damp vorgetragen wurden.

Fragen zur digitalen Ausbildung

Die digitale Ausbildung hat zwei völlig unterschiedliche Betrachtungsfelder, die sich in den beiden nachfolgend aufgeworfenen Fragestellungen widerspiegeln.

Was bedeutet die Digitalisierung für die Ausbildung?

PhotoAbb. 1: Das „Wiki“ (Screenshot) ist ein Teil des E-Campus im San-Netz. Es ist Nachschlagewerk und Kommunikationsplattform zugleich. Diese Frage fokussiert auf die bestehende Ausbildung und darauf, wie die Digitalisierung die Präsenzausbildung beeinflusst bzw. wie neue virtuelle Ausbildungsprozesse wachsen. Dabei entsteht eine neue Verteilung zwischen Präsenz- und Fernausbildung, bei der die Präsenzanteile stagnieren und virtuelle Anteile mit sozialer Vernetzung zusätzlichen Raum einnehmen. Die Ausbildung muss hierbei auch die wachsende Komplexität und höhere Spezialisierung in vielen Bereichen des Sanitätsdienstes berücksichtigen.

Um wachsenden Trainingsbedarfen gerecht zu werden, wird auch ein Umdenken in der Lehre unvermeidbar sein. Aneignung von Vorratswissen wird in den Hintergrund treten, da Informationen in einer digitalisierten Welt nur einen Mausklick entfernt liegen. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass bei allen bevorstehenden Transformationsprozessen in der Ausbildung der Umfang der Präsenzausbildung insgesamt auf einem ähnlichen Niveau wie heute bleibt. Zeitgemäße virtuelle Trainingsangebote, eingebettet in ein soziales Expertennetzwerk, werden bedarfsgerecht weiterwachsen.

Die Transformation der Ausbildung erfordert nicht nur eine Anschubinvestition. Im Zuge der Digitalisierung von Ausbildungsprozessen werden moderne Technologien für den Sanitätsdienst erschlossen. Der Einsatz dieser Technologien erfordert jedoch auch neue methodische Kompetenzen und erzeugt somit neue Ausbildungsbedarfe. Die Transformationsprozesse in der Ausbildung sind für einen innovationstragenden Sanitätsdienst notwendig und erfordern zukünftig dauerhaft adäquate Ressourcen an Material, Personal und Haushaltsmitteln.

Die Einführung der Digitalisierung in die Ausbildung ist aber auch notwendig, um das Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI) verstärkt nutzen zu können. Dabei ist die digitale Datenspeicherung von Lernfortschritt oder Nutzer-verhalten der erste Schritt. In weiteren Schritten werden Daten bearbeitet, analysiert und verknüpft und es entstehen neue intelligente Dienste wie adaptive Steuerung des Lernfortschritts oder Recommender-Systeme (Empfehlungsdienste) bei der Inhaltssuche auf sanitätsdienstlichen Ausbildungsplattformen. So wird Ausbildung zukünftig vernetzter und intelligenter.


Was bedeutet die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung für die Ausbildung?

Diese Frage fokussiert auf Digitalisierungsprozesse der innovationsgetragenen Gesundheitsversorgung, die als erstes einer adäquaten Ausbildung bedürfen. So ist z. B. die Patientensimulationsausbildung für mehr Patientensicherheit in weiten Teilen des Sanitätsdienstes ein bereits etablierter neuer Standard. Dazu bedarf es nicht nur der Bereitstellung funktionsfähiger Patientensimulatoren, sondern auch standardisierter, kompetenzorientierter Ausbildung, um die moderne Ausbildungstechnik methodisch effizient anwenden zu können.

Dynamik erfordert Gestaltung

Beide vorstehend aufgeworfenen Fragen sind hochrelevant, da die Ausbildung alle Digitalisierungsprozesse von Anfang an begleiten sollte. Hinzu kommt, dass die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung und in der Ausbildung bereits hochdynamisches Wachstum verzeichnet. Die Digitalisierung ist gefühlt gnadenlos, denn sie schafft Transparenz, hat enorme Dynamik und macht keine Pause. Die Digitalisierung wartet nicht auf tradierte Entscheidungsprozesse. Die notwendige Gestaltung der Digitalisierung ist auf Kompetenzen angewiesen, die einerseits in der Bundeswehr kaum generierbar sind und andererseits über teure Dienstleistungen nur eingeschränkt beauftragt werden können.

Das ist ein Dilemma für das es kurzfristig durchaus Lösungen gibt, die an der Sanitätsakademie der Bundeswehr gelebt werden. So wird im Folgenden anhand dreier Projekte das „woher – wohin – wie?“ der digitalen Ausbildung exemplarisch beschrieben.

Projektbeispiele

Das Projekt „San-Netz“ 

Das „San-Netz“ startete als Initiative des Führungstabes des Sanitätsdienstes der Bundeswehr (BMVg Fü San II 3) im September 2010 mit einem Auftrag an das damalige Sanitätsamt der Bundeswehr, eine Betreuungsplattform für Sanitätsoffizieranwärter/-innen (SanOA) zu implementieren.

Bis heute ist aus dem San-Netz die zentrale Austausch- und Ausbildungsplattform für den Sanitätsdienst der Bundeswehr geworden. Etwa 6 000 Nutzer greifen im San-Netz auf soziale Medien, ein Wiki, Fachgruppen und einen E-Campus zu (Abbildung 1). Dabei verfügt die Kommandeurin der SanAkBw als heutige Betreiberin des San-Netzes mit der Abteilung C (Zentrales Ausbildungsmanagement/Technologiegestützte Ausbildung) über ein agiles Projektmanagement, welches in enger Kooperation mit dem Leiter der Forschungsgruppe Kooperationssysteme der Universität der Bundeswehr (UniBw) München, Prof. Dr. Michael Koch, und den sanitätsdienstlichen Dienststellen das San-Netz auf der Basis der folgenden 6 Erfolgsfaktoren realisiert und weiterentwickelt:

  1. „Bring your own device“,
  2. „Single-sign on“,
  3. mit 2-3 Klicks zu den Zielinhalten,
  4. Bandbreitenoptimierung,
  5. Symbiose von E-Campus und sozialen Medien sowie
  6. überwiegend nutzergenerierte Inhalte


Diese Faktoren wurden Grundlage für die gute Performance des San-Netzes. Die Entscheidung für die Implementierung dieser Erfolgsfaktoren ließen sich in keiner Projektphase aus Vorhandenem ableiten, sondern basieren auf Empfehlungen erfahrener Fachexperten, der frühzeitigen Partizipation der San-Netz-Community und auf jährlichen Evaluationen durch die Forschungsgruppe Kooperationssysteme der UniBw München. Entscheidungen über die weiteren Entwicklungsschritte wurden auf der Grundlage dieser jährlichen Evaluationsberichte getroffen, Beraterdienstleistungen wurden nicht in Anspruch genommen.

Personalwirtschaftlich konnten für das Projektmanagement Fachexperten generiert werden, indem durch das Ausbildungsmanagement der SanAkBw regelmäßig Studienpraktika, Bachelor- und Masterarbeiten von Studierenden der UniBw M betreut oder Kooperationen gelebt werden. So wuchs und wächst Personal aus Spezialisierungen im Studium in Fachexpertenverwendungen des Ausbildungsmanagements der SanAkBw.

Im Ausbildungsmanagement der SanAkBw wiederum wurde sollorganisatorisch dezentral von Kommando Sanitätsdienst der Bundewehr (Kdo SanDstBw) die Konzeption für Betrieb, Pflege und Weiterentwicklung des San-Netzes im Sinne einer Anfangsbefähigung abgebildet. Die hierarchische Einbettung regelte der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bw durch die Implementierung einer Arbeitsgruppe „Innovationsmanagement“, die vom Unterabteilungsleiter IX im Kdo SanDstBw geleitet wird und der das Direktorat Ausbildung und Lehre Gesundheitsversorgung der SanAkBw mit einer gleichnamigen Unterarbeitsgruppe zuarbeitet. Die Geschäftsprozesse sind in der Bereichsvorschrift C1-227/0-4000 „Technologiegestützte Ausbildung im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr“ geregelt.

Das Projekt „Virtuelle Klinik“

PhotoAbb. 2: Screenshot einer „Spielszene“ aus der Virtuellen Klinik: Anonymisierte reale Behandlungsfälle gewährleisten authentische Szenare. Diesem Projekt liegt ein im zivilen Bereich genutztes Produkt zugrunde. So werden im Hörsaal der virtuellen Klinik beispielsweise die häufigsten europäischen Erkrankungen als Fallbeispiele für medizinische Handlungstrainings von der Anamnese über Diagnostik, Therapie bis ins Recall verfügbar gemacht. Darauf setzen in Kooperation mit den Bundeswehrkrankenhäusern (BwKrhs´ern) Hamburg und Berlin entstandene einsatzrelevante Fallbeispiele auf, um die einsatzmedizinische Handlungskompetenz zu fördern (Abbildung 2). So werden zurzeit neben bestehenden „Einsatzkliniken“ (z. B. Gynäkologie für den Truppenarzt im Einsatz oder Tropenklinik) auch eine Psychiatrie und ein Einsatzlazarett entwickelt.

Über die Einsatzmedizin hinaus sollen auch Fälle für den Truppenarztalltag im Rahmen der Regionalen Sanitätsdienstlichen Versorgung in der Virtuellen Klinik zur Verfügung gestellt werden.

Das Projekt „SanTrain“

PhotoAbb. 3: Screenshots von «Spielszenen» aus SanTrain: Das obere Bild zeigt eine taktische Lage, in der ein Verwundeter zu bergen ist. Anschließend wird die Verwundetenversorgung virtuell trainiert (unteres Bild). Realitätsnähe wird durch ein integriertes Physiologiemodell gewährleistet. Beim Projekt „SanTrain“ (Abbildung 3) wird das große Potenzial von Computerspielen in den Kontext der taktischen Verwundetenversorgung übertragen. Dabei arbeitet die SanAkBw eng mit der UniBw München, insbesondere der Fakultät Informatik sowie einem externen Spieleentwickler zusammen. Bei SanTrain handelt es sich um ein „Serious Game“, was bedeutet, dass hier nicht der Unterhaltungsaspekt des Computerspiels im Vordergrund steht, wenngleich er als wichtiges Element für die Motivation der Teilnehmenden, SanTrain zu spielen, fungiert. Stattdessen ist der Aspekt des Lernerlebnisses im Fokus, also die Vermittlung von Inhalten und Kompetenzen.

SanTrain vereint taktische Elemente und das medizinische Wissen bei der Verwundetenversorgung. Die Usability ist dabei vergleichbar mit weit verbreiteten zivilen Spieleanwendungen. Durch ein detailliertes Physiologiemodell werden Verwundungen und Behandlungen im Spiel realitätsnah simuliert.

SanTrain ist aktuell in Form eines umfangreichen 3D--Demonstrators spielbar. Enthalten sind – wie in einem klassischen Videospiel – mehrere Level und Szenarien, wobei Wert auf das Erstellen realistischer Bilder in Bezug auf Taktik und Verwundungen gelegt wurde. Die Simulation von physiologisch realistischen Verläufen bei Verwundungen und Behandlungen sind durch das erwähnte Physiologiemodell in die Simulation eingebettet. Die Fachexpertise dafür wird durch das BwKrhs Ulm beigesteuert.

Weiterhin wurden prototypisch mehrere mobile Spiele entwickelt, die sich mit bestimmten Aspekten der taktischen Verwundetenversorgung beschäftigen. So werden beim „Einsatzersthelfer Bravo“-Quiz Wissensfragen zu Ausrüstung und Behandlungen gestellt. Bei dem Spiel „Rucksack-Ninja“ muss der Soldat/die Soldatin schnellstmöglich seine/ihre Ausrüstungsgegenstände als Einsatzersthelfer Bravo korrekt einsortieren.

Weitere Ziele im Projekt sind:

  • Evaluierung des spielbaren Desktop-Demonstrators mit Überführung in den Regelbetrieb und
  • Evaluierung des spielbaren Smartphone Demonstrators mit Überführung in den Regelbetrieb.


Im Zuge von zahlreichen Projektevaluationen in der „Ersthelfer Bravo“-Ausbildung in der Truppe werden diese Demonstratoren nicht nur evaluiert, sondern Teile bereits in der Ausbildung nutzbar gemacht. Sie können so z. B. für interaktive Lageeinführungen in Patientensimulationstrainings genutzt werden.

Fazit und Ausblick

Die in zahlreichen Projekten gewachsene Zusammenarbeit zwischen der Sanitätsakademie der Bundeswehr und der UniBw München wurde inzwischen weiter vertieft. So zeichneten der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und die Präsidentin der UniBw München am 29. März 2019 in München eine Kooperationsvereinbarung zur Vertiefung der Zusammenarbeit. Zukünftig sollen die aus der Projektarbeit zwischen SanAkBw und UniBw München gewachsenen interdisziplinären Wissenschaftlerkompetenzen an die Bundeswehr gebunden und so für den gesamten Sanitätsdienst nutzbar werden. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung zeichnet sich hier eine hohe Nachfrage nach Informatikern ab. Aber auch Geschäftsprozesse, Mediendidaktik, Mensch--Computer-Interaktion, Modellbildung und Simulation sowie viele verwandte Bereiche erfreuen sich einer steigenden Nachfrage.

Zukünftig geht es auch darum, die Potenziale von KI für die Ausbildung, die am Anfang der Digitalisierung stehen sollte, nutzbar zu machen. Hierzu bedarf es auf Arbeitsebene gut ausgebildeten Personals und auf Entscheiderebene der Erweiterung des grundlegenden Verständnisses von Zukunftstechnologien.

Es fehlt nicht an Ideen, Lösungen und gewinnbarem Personal. Folgerichtig geht es jetzt darum, gewonnene Fachexperten weiter an den Sanitätsdienst zu binden und zu fördern und weitere an einer sanitätsdienstlichen Verwendung interessierte Fachexperten neu zu gewinnen. So können schnell wachsende Digitalisierungsprojekte durchhaltefähig und weitere Digitalisierungspotenziale nutzbar gemacht werden. Auch können Multiplikatoren für neue Projektmanagementzellen und Forschungssektionen mobilisiert werden, um sanitätsdienstliche eigene Kernkompetenzen in der Digitalisierung weiter aufzubauen. Der Sanitätsdienst könnte so mit Innovationen zukunftssicher und unabhängiger von externen Dienstleistungen gemacht werden.

Kernaussagen

  • Die Dynamik der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung und in der Ausbildung erfordert Fachexperten, die diesen Prozess für den Sanitätsdienst der Bundeswehr gestalten.
  • Wachsender Trainingsbedarf kann bei einem gleichbleibenden Anteil an Präsenzausbildung durch virtuelle Ausbildungsanteile mit gleichzeitiger sozialer Vernetzung gedeckt werden.
  • Die multidisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Sanitätsakademie der Bundeswehr und der Universität der Bundeswehr München hat die Realisierung erfolgreicher Projekte (z. B. San-Netz, SanTrain) ermöglicht.
  • Der weitere Erfolg der bestehenden Digitalisierungsprojekte und die Nutzung sich abzeichnender riesiger weiterer Potenziale erfordert entsprechend der Dynamik der Entwicklung kontinuierliche strukturelle und organisatorische Anpassungen.


Literatur beim Verfasser

Zitierweise
Schneidereit L: Digitale Ausbildung: Woher – Wohin – Wie? WMM 2019, 63(8): 285-289.

Verfasser
Oberfeldarzt Dr. Lars Schneidereit
Sanitätsakademie der Bundeswehr
Abteilung C
Neuherbergstr. 11, 80937 München
E-Mail: larsschneidereit@bundeswehr.org 

Datum: 11.10.2019