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MYRTOL®: SCHNELLER SYMPTOMFREI BEI AKUTER BRONCHITIS

Sie zählt zu den häufigsten Krankheiten in der Arztpraxis und ist in der Regel schon von weitem zu erkennen bzw. zu hören: Die akute Bronchitis.

Ihr Hauptsymptom Husten ist für Betroffene insbesondere nachts extrem belastend, und der Wunsch nach schneller Besserung daher entsprechend groß. Da die akute Bronchitis meist viral bedingt ist, ist eine Antibiose nicht sinnvoll. Im Fokus einer evidenzbasierten Therapie stehen vielmehr Präparate, die auf eine Normalisierung der mukoziliären Clearance abzielen. Ein derartiges Präparat ist GeloMyrtol® forte. Es führt nachweislich zu weniger Husten und einer schnelleren Symptomfreiheit bei der akuten Bronchitis1. So das Fazit des Expertengesprächs „Therapeutische Ziele bei der Behandlung von Atemwegsinfekten“ am 24. August 2013 in Hamburg.

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Unter einer akuten Bronchitis versteht man eine Entzündung der Bronchialschleimhaut. Sie entsteht in etwa 90 Prozent aller Fälle durch die Besiedelung mit Erkältungsviren, die von Nase und Rachen aus in die unteren Atemwege einwandern.

Hauptsymptom Husten

Charakterisiert ist die akute Bronchitis vor allem durch Husten. Zunächst handelt es sich um einen trockenen Reizhusten. „Nach wenigen Tagen geht er in den produktiven Husten über. Er dient dem Abtransport der Krankheitserreger, die gebunden in der Gelphase des Bronchialsekrets vorliegen“, so Prof. Dr. Rainer Willy Hauck (Bad Reichenhall).

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Nichts geht mehr

Das Sekret liegt in zwei Konsistenzen vor. Direkt auf dem Epithel befindet sich eine dünnflüssige Sekretschicht (Solphase). In ihr bewegen sich auf der Oberfläche von Flimmerzellen sitzende Flimmerhärchen (Zilien). Über der Solphase befindet sich die Gelphase – eine visköse Sekretschicht, an der Fremdkörper und Krankheitserreger haften. Der Abtransport der Gelphase aus den Atemwegen erfolgt durch koordinierte Zilienbewegungen innerhalb der Solphase. 90 Prozent aller inhalierten Partikel werden normalerweise durch diesen als mukoziliäre Clearance bezeichneten Selbstreinigungs-Mechanismus aus den Atemwegen abtransportiert.
Sind die Bronchien erkältungsbedingt entzündet, gerät er jedoch ins Stocken. Denn im Zuge der Entzündung wird sowohl zu viel Sekret gebildet als auch dessen Konsistenz verändert. Es wird zunehmend zäher und erschwert die Zilienarbeit. Die Zilienschlagfrequenz verlangsamt sich bis hin zum völligen Stopp.

Therapieansatz: Mukoziliäre Clearance normalisieren

Ein erfolgversprechender Therapieansatz bei der akuten Bronchitis ist die Normalisierung der mukoziliären Clearance. Ein Phytopharmakon, mit dessen Hilfe dies nachweislich gelingt, ist GeloMyrtol® forte.

Belegte Steigerung der mukoziliären Clearance, wichtige Zusatzeffekte

GeloMyrtol® forte enthält ein Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl, das als Myrtol®* bezeichnet wird (300 mg/Kapsel). Es ist sowohl bei akuten und chronischen Erkrankungen der oberen als auch der unteren Atemwege indiziert. GeloMyrtol® forte wirkt klassischerweise mukosekretolytisch und bewirkt dadurch ein dünnflüssiges Sekret. Es hat sekretomotorische Effekte und steigert dadurch die ziliäre Schlagfrequenz, was die Transportgeschwindigkeit des Mukus steigert2. Als pathophysiologisch wichtige Zusatzeffekte bestätigten sich antientzündliche, antimikrobielle sowie bronchospasmolytische Eigenschaften.

Umfangreiche Studiendaten

Etwa 100 präklinische Studien belegen die genannten Wirkeigenschaften von GeloMyrtol® forte. Auch wurde die Effektivität und Verträglichkeit von Myrtol® in zahlreichen klinischen Studien zu allen zugelassenen Indikationsgebieten bei mehr als 6700 Patienten nachgewiesen2.

Aktuelle Studie belegt raschere Symptomfreiheit

Aktuell wurde GeloMyrtol® forte in einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten klinischen Studie mit 413 Patienten mit akuter Bronchitis über einen Zeitraum von 14 Tagen eingesetzt1. Die Studienteilnehmer erhielten über den Behandlungszeitraum täglich vier Kapseln GeloMyrtol® forte oder Placebo. Im Vergleich zu Placebo reduzierte Myrtol® Hustenanfälle signifikant stärker (Abb. 1) und zeigte sich auch hinsichtlich weiterer Bronchitis- Symptome als deutlich überlegen. Der Bronchitis Severity Score, der initial in Verumund Placebogruppe gleich war, verbesserte sich unter der Gabe von Myrtol® (Abb. 2). In der Myrtol®-Gruppe zeigte sich eine signifikant geringere Hustenfrequenz, ein signifikanter Rückgang der täglichen Hustenanfälle, ein signifikant leichteres Abhusten und signifikant weniger Hustenanfälle in der Nacht. Bereits nach einer Woche wies die Myrtol®- Gruppe gegenüber Placebo einen Heilungsvorsprung von drei Tagen auf. Im Verlauf der 2. Behandlungswoche vergrößerte sich der Heilungsvorsprung sogar auf 4 Tage zugunsten von Myrtol®. Zu Studienende waren signifikant mehr Patienten der Myrtol®-Gruppe komplett hustenfrei. Insgesamt erwies sich GeloMyrtol® forte in der Studie somit als effektive Behandlungsoption für Patienten mit akuter Bronchitis. * Myrtol® ist eine eingetragene Marke von Pohl-Boskamp

Literatur
1 Gillissen, A. et al.: Drug Research 2013; 63 19-27
2 Wittig, Th. (2010): Myrtol standardisiert – eine klinische Dokumentation, Ergebnisse-Verlag Hamburg

GeloMyrtol® forte. Zur Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens bei akuter und chronischer Bronchitis. Zur Schleimlösung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Wirkstoff: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Zus.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Hilfsst.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Gegenanz.: Nicht anwenden bei entzündl. Erkr. i. Bereich Magen- Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gegen einen d. Bestandt. des Arzneim., bei Säuglingen und Kindern unter 6 Jahren; Nebenw.: häufig: Magen- oder Oberbauchschmerzen, gelegentlich: allergische Reaktionen (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut oder der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen oder Schwindel, sehr selten: In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Nieren- und Gallensteinen, Häufigkeit nicht bekannt: schwere anaphylaktische Reaktionen. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, 25551 Hohenlockstedt (01/10)

Datum: 17.07.2014

Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2014/2