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MYRTOL STANDARDISIERT IN DER THERAPIE DER CHRONISCHEN SINUSITIS

Die chronische Sinusitis ist eine chronisch entzündliche Veränderung der Schleimhaut, der Nase und der Nasennebenhöhlen.

Typische Beschwerden dieser Erkrankung sind Schmerzen über den Kieferhöhlen und den Stirnhöhlen, eine störende Rhinorrhoe, sowie meist eine Behinderung der Nasenatmung. Bestehen diese Beschwerden über einen längeren Zeitraum, so ist der Patient durch diese chronische Erkrankung stark belastet.

Die chronische Sinusitis ist eine der häufigs ten chronischen Erkrankungen überhaupt. In Deutschland wurde im Zeitraum eines Jahres (7/2000 - 6/2001) 6,3 Millionen mal die Diagnose einer akuten Sinusitis und 2,6 Millionen mal die Diagnose einer chronischen Sinusitis gestellt. Meist wird die chronische Sinusitis vom klinischen Bild her definiert oder aber, und diese Einteilung ist üblicher, über die Länge und Häufigkeit der Krankheitsepisoden.

Photo Tabelle 1: Klinische Einteilung der Rhinosinusitis bei Erwachsenen (aus AWMF Leitlinie der DG f Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie zur Rhinosinusitis)

 

Die Nasennebenhöhlen sind mit respiratorischem Epithel ausgekleidet. Dieses enthält Becherzellen und seromuköse Drüsen, die das Sekret für die Epitheloberfläche bilden. Die Zilien der Schleimhaut sorgen mit einer Art Flimmerbewegung für den Transport des Schleims.

Dieser Transport ist gerichtet auf die natürlichen Ostien (ostiomeataler Komplex) der Nasennebenhöhlen, die Geschwindigkeit und Effizienz ist abhängig von der Schleimzusammensetzung (Abb. 1).

Photo Abb. 1: CT Scan in coronarer Schichtung; Schleimverhalt bei einem Patienten mit chronischer Sinusitis im vorderen Siebbein, rechtsseitig ist zusätzlich der Recessus frontalis verlegt.

Während die akute Sinusitis als häufigsten Auslöser eine virale Entzündung aufweist, ist die Entstehung der chronischen Sinusitis nicht eindeutig geklärt. Bilden sich keine Polypen, die für eine schnelle Obstruktion des ostiomeatalen Komplexes sorgen, so wird die chronische Sinusitis ohne Polypenbildung eher im Sinne einer langsamen Obstruktion erklärt. Diese sorgt dann für eine Ventilations- und Drainagestörung. Seit einiger Zeit wird auch eine gestörte Zytokinausschüttung der Schleimhaut diskutiert, die eine chronische Entzündung nicht verbessert, sondern einen eher schädigenden Einfluss hat.

Trotz des immer noch unklaren Pathomechanismus der chronischen Sinusitis gibt es dennoch prädisponierende Faktoren sowie assoziierte Erkrankungen, wie z.B. die allergische Rhinitis oder die Analgetikaintoleranz.

Alle Patienten mit chronischer Sinusitis sollten zunächst konservativ behandelt werden, außer Patienten mit einer Polyposis nasi et sinuum. In vielen Fällen werden auch heute noch Antibiotika verwendet, obwohl in den letzten Jahren gezeigt werden konnte, dass dies keine signifikante Verbesserung der Sinusitissymptome erbringt, sondern allenfalls vermehrt Antibiotikaresistenzen erzeugt.

Um die chronische Schleimhautentzündung zu lindern, kommen in den letzten Jahren vermehrt lokale Steroide zur Anwendung. Die kortisonhaltigen Nasensprays werden über mehrere Wochen verabreicht, in mehreren Studien konnte ein positiver Effekt auf die Symptome der chronischen Sinusitis gezeigt werden. Zusätzlich wirken die Sprays langfristig abschwellend auf die Schleimhaut, die Nasennebenhöhlen werden dann wieder besser belüftet.

Zur konservativen Behandlung der chronischen Sinusitis sollte aber nicht nur eine Monotherapie mit kortisonhaltigen Nasensprays durchgeführt werden. Dies würde lediglich auf die Verbesserung der Schleimhautentzündung zielen. Die chronische Sinusitis ist aber eine sehr komplexe Erkrankung, so dass Medikamente benötigt werden, die auf möglichst viele Faktoren eine lindernde Wirkung entfalten können.

Hier hat sich GeloMyrtol® forte in vielen Fällen bewährt. Neben der entzündungshemmenden Wirkung (nachgewiesene dosisabhängige Abnahme von Leukotrienkonzentrationen LTC4/D4/E4), der sich mit der Wirkung des kortisonhaltigen Nasensprays möglicherweise potenzieren könnte, wirkt GeloMyrtol® forte besonders auf den Zilienschlag des respiratorischen Epithels. Es bewirkt eine Zunahme der mukoziliären Clearance und damit einen schnelleren Abtransport des infizierten Schleims, wie in mehreren Studien nachgewiesen wurde. Dies bringt für die Patienten doch eine erhebliche Linderung ihrer Beschwerden. So konnte auch nachgewiesen werden, dass eine Verbesserung der quälenden Symptome wie Stirnkopfschmerzen und Druckgefühl über den Nasennebenhöhlen bei der Verwendung von GeloMyrtol® forte schneller eintritt (Abb. 2).

Photo Abb.2: CT Scan in coronarer Schichtung; Patient mit chronischer Sinusitis nach mehrwöchiger, konservativer Therapie mit GeloMyrtol® forte und kortisonhaltigem Nasenspray, trotz anatomischer Engstelle rechts durch eine Concha bullosa ist das vordere Siebbein gut belüftet, links zeigt sich noch ein dezenter Schleimstau.

Schließlich hemmt GeloMyrtol® forte das Wachstum der beiden häufigsten Erreger der präklinisch erworbenen Sinusitiden: Streptococcus pneumoniae und Hämophilus influenzae, die auch bei akuten Exazerbationen einer chronischen Sinusitis häufig nachweisbar sind. Auf Grund der differenzierten Wirkungsweise von GeloMyrtol® forte hat das Präparat einen hohen Stellenwert in der Therapie der chronischen Sinusitis und wird häufig verordnet.

Möglicherweise können mit der konsequenten Durchführung der konservativen Therapie der chronischen Sinusitis eine hohe Anzahl an Nasennebenhöhlenoperationen verhindert werden.

GeloMyrtol® forte. Wirkstoff: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1) (Myrtol® standardisiert). Zus.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1) (Myrtol® standardisiert). Hilfsst.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.-Geb.: Akute u. chron. Bronchitis u. Sinusitis. Gegenanz.: Nicht anwenden bei entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gegen einen d. Bestandt. des Arzneim.; Nebenw.: Gelegentlich Magen-Darm-Beschw., selten Überempfindlichkeits-reaktionen (z. B. Hautausschlag, Gesichtsschwellung, Atemnot oder Kreislaufstör.), sehr selten in Bewegung setzen vorhandener Nieren- u. Gallensteine. 

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG,
 25551 Hohenlockstedt (01/7)

Datum: 10.01.2012

Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2011/4