20.11.2018 •

Prämiertes KARL STORZ Videolaryngoskop – Sicherheit und Flexibilität für die Präklinik und Klinik

Mit den Bundeswehrkrankenhäusern und der Firma KARL STORZ besteht seit langem eine fachliche Kooperation, um Systeme zu entwickeln, die den Anwender in jeder Situation unterstützen. So floss das Feedback der Klinik für Anästhesie und Notfallmedizin in Ulm unter der Leitung von Oberstarzt Prof. Dr. Helm maßgeblich in die Entwicklung des C-MAC® Pocket Monitor Videolaryngoskops für die Präklinik mit ein. Dort wird das System routinemäßig im Bundeswehrkrankenhaus und auf dem Rettungshubschrauber Christoph 22 eingesetzt.

Photo
Einsatz des C-MAC® Videolaryngoskops in der Luftrettung
Der C-MAC® Pocket Monitor ist ein mobiles, videogestütztes System für die schnelle und sichere Intubation in der Notfallmedizin sowie im innerklinischen Bereich und wurde 2017 mit dem renommierten Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet. Dieser wird seit 2010 jährlich verliehen, um herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen, die mit ihrer Innovationskraft Geschäfte und Märkte verändern, auszuzeichnen.

In der Begründung heißt es: „Mit dem C-MAC® Pocket Monitor Videolaryngoskop-System bietet KARL STORZ ein flexibles System zur Atemwegssicherung, das maximale Patientensicherheit gewährleistet und im Gegensatz zu anderen Videolaryngoskopen eine komplette Intubationsplattform darstellt. Das heißt durch die Bereitstellung einer Vielzahl von Videolaryngoskopgrößen und -Formen können Erwachsene bis hin zu Frühchen intubiert werden und die Versorgung von schwierigen Atemwegen in Extremsituationen erfolgen. Das System kann die laryngoskopischen Einsätze aufzeichnen, diese können dann für Schulungszwecke eingesetzt werden.“

KARL STORZ SE & Co. KG ist weltweit einer der führenden Anbieter von Endoskopen, endoskopischen Instrumenten und Geräten für mehr als 20 humanmedizinische Fachdisziplinen. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt all seine Produkte und setzt hierbei Akzente durch visionäres Design, präzises handwerkliches Können und klinische Effektivität. Darüber hinaus versteht es KARL STORZ passend zum etwaigen Einsatzort kompakte und mobile Systeme sowie telemedizinische Anwendungen bereitzustellen, die auch außerhalb des klinischen OPs hochqualitative Medizinversorgung ermöglichen.

Das Familienunternehmen wurde 1945 von Dr. med. h. c. Karl Storz in Tuttlingen, Deutschland, gegründet. Im Jahr 2018 sind weltweit insgesamt 7.500 Mitarbeiter, im Stammhaus in Tuttlingen (Baden-Württemberg) sowie in 47 Tochtergesellschaften in 44 Ländern für KARL STORZ tätig.


KARL STORZ SE & Co. KG
Tel.: +49 (0)7461 708 0
Fax: +49 (0)7461 708 75703
E-Mail: info@karlstorz.com 
www.karlstorz.com 

Bildrechte: Karl Storz Se & Co KG

Datum: 20.11.2018

Verwandte Artikel

ZOLL Medical Corporation übernimmt Respicardia, Inc.

ZOLL Medical Corporation übernimmt Respicardia, Inc.

CHELMSFORD, Massachusetts (USA)--(BUSINESS WIRE)--ZOLL® Medical Corporation, eine Tochterfirma von Asahi Kasei, die medizinische Geräte und damit in Verbindung stehende Softwarelösungen herstellt, gab heute bekannt, dass sie Respicardia, Inc.,...

Tropisches Klima für Atemwege auf Knopfdruck

Tropisches Klima für Atemwege auf Knopfdruck

- Befeuchtungsleistung in drei Stufen variierbar
- Automatische Füllstandserkennung der Wasserkammer

Empty Image

Chirurgischer Notfallzugang in einer „cannot ventilate – cannot -intubate“-Situation: Kombination der offenen und dilatativen -Tracheotomie – ein Fallbeispiel

Zusammenfassung

Hintergrund: Die chirurgische Atemwegssicherung ist die Ultima Ratio nach vorangegangenen frustranen Versuchen der endotrachealen Intubation und einer nicht möglichen Beatmung des Patienten durch andere Hilfsmittel, wie...

Meist gelesene Artikel

Photo

FOKUS: ORBITA

Aufgrund der engen Lagebeziehung zu neurovaskulären Strukturen sind Raumforderungen der Augenhöhle oder im Bereich der orbitanahen Schädelbasis in Bezug auf Diagnostik und Therapie eine besondere…

Photo

CHANCEN VERBESSERT

Diffus infiltrativ wachsende Gliome haben weiterhin eine geringe Überlebensrate (das Glioblastom, WHO Grad IV, beispielsweise von 5 % nach 5 Jahren). Bei diesen Tumoren konnte die mittlere…