01.01.2009 •

    OLICLINOMEL: FLEXIBLE PARENTERALE ERNÄHRUNG FÜR MANGELERNÄHRTE PATIENTEN

    Eine parenterale Ernährung wird notwendig, wenn der natürliche Weg der Ernährung gestört ist, etwa infolge einer schweren Operation oder Krankheit (z. B. wie AIDS oder Krebs). Die lebensnotwendigen Nährstoffe werden dann unter Umgehung des Verdauungstraktes direkt in den Blutkreislauf eingeführt. Normalerweise geschieht dies zentralvenös, in Einzelfällen gleichermaßen kann aber auch eine periphervenöse Variante sinnvoll sein.

    OliClinomel von Baxter ist die einzige Standardmischung zur parenteralen Ernährung auf Olivenölbasis, um die positiven physiologischen Eigenschaften des Olivenöls auch parenteral ernährten Patienten zu gewähren. ClinOleic, die Fettkomponente in OliClinomel, zeichnet sich durch einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren aus und folgt damit den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

    Individualität und Flexibilität

    Je nach Grunderkrankung und Ernährungsstatus können die Anforderungen an die Nährstoffzufuhr variieren. Um diesen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, wird OliClinomel in drei Formulierungen (2,2 %, 3,4 % und 4,0 % GF-E und 5 % GF (ohne Elektrolyte)) angeboten. Sie berücksichtigen den Energie- und Flüssigkeitsbedarf der Patienten, und enthalten eine jeweils unterschiedliche Konzentration an Aminosäuren, Glucose und Fetten. OliClinomel ist so flexibel, dass es für die parenterale Ernährung von etwa 80 Prozent der Intensivpatienten und für über 90 Prozent der Patienten auf peripheren Stationen bei gegebener Indikation eingesetzt werden kann.

    Das Dreikammerbeutelsystem – einfache und sichere Handhabung

    Infusionslösungen zur parenteralen Ernährung setzen sich zusammen aus den Makronährstoffen Aminosäuren, Kohlenhydraten und Fetten. Bis vor wenigen Jahren musste die Zusammensetzung der Infusionslösungen vom Arzt berechnet und in der Klinikapotheke manuell und kurzfristig zusammengestellt werden, da die einmal durchmischten Komponenten nur eine kurze Haltbarkeit haben. Das Dreikammer beutelsystem ermöglicht es jedoch, die Makronährstoffe getrennt zu lagern und erst kurz vor der Anwendung zu vermischen, sodass sie eine einfache und sichere Alternative darstellen. Dafür werden die einzelnen Be stand teile durch das Auftrennen der Peelnähte des Beutels gemischt. Der Beutel wird flach auf den Tisch gelegt und einfach von oben her aufgerollt. Durch den leichten Druck öffnen sich die Nähte und die Inhaltsstoffe vermischen sich.

    Kostenreduktion durch Risikominimierung, Zeit- und Materialersparnis

    Dreikammerbeutel ersparen viele einzelne Arbeitsschritte, von denen jeder eine Möglichkeit birgt, Fehler zu machen: sei es unter hygienischen Aspekten, in der Zusammensetzung der einzelnen Komponenten oder durch manuelle Beschriftung und Applikation auf den Stationen. Pharmaökonomische Studien belegen, dass die Mehrkammerbeutelsysteme kosten effektiv sind und das Krankenhaus finanziell entlasten. Für den Einsatz von All-in-One-Systemen sprechen außerdem der geringe Personal- und Materialaufwand. Die Beutel können bei Raumtemperatur gelagert werden, der Einsatz von zusätzlichen Filtern ist nicht unbedingt erforderlich. Die PVC-freien Beutel können umweltfreundlich entsorgt werden.

    Weitere Informationen: 

    Baxter Deutschland GmbH
     Dr. Claudia Frank
     Product Manager
     Tel.: 089/31701-415
     claudia_frank@baxter.com

    Datum: 01.01.2009

    Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2009/1

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