Die sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung auf dem Weg in die Zukunft
Artikel: B. Most

Die sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung auf dem Weg in die Zukunft

Aus dem Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung (Kommandeur: Generalstabsarzt Dr. St. Schmidt)

Der Anspruch des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, jederzeit und weltweit eine qualitativ uneingeschränkt hochwertige Gesundheitsversorgung unserer Soldatinnen und Soldaten sicherzustellen, ist mehr denn je geprägt durch eine Gleichzeitigkeit der ­Auftragserfüllung in den Bereichen der Landes- und Bündnisverteidigung, des internationalen Krisenmanagements, der nationalen Krisen- und Risikovorsorge sowie durchgehend wahr­zunehmender Aufgaben im Inland; hier im Besonderen die Zivil-Militärische Zusammenarbeit. Dies bindet erhebliche Ressourcen und erfordert effiziente und reaktionsschnelle Strukturen und Prozesse. Dieses Kräfteparallelogramm wird auch die Zukunft des Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung (Kdo SanEinsUstg) in Weißenfels prägen.

Ausbildungskapazitäten

Die Ausbildungsorganisation im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr (ZSanDstBw) unterliegt einem starken Wandel. Ein zukunftsfähiger und damit leistungsstarker Fachdienst benötigt vom beruflichen Einsteiger bis zum Facharzt ein effizientes Ausbildungs- und Fortbildungssystem auf allen fachlichen und militärischen Fortbildungsstufen. Um diese Leistungsfähigkeit zu festigen und zu entwickeln, wurde zunächst zu Beginn der Ausbildung die allgemeinmilitärische Grundbefähigung des militärischen Personals für den Sanitätsdienst der Bundeswehr in Richtung einer Effizienzsteigerung bei der Schießausbildung und der körperlichen Leistungsfähigkeit zukunftsfähiger ausgeplant, ohne dabei auf die identitätsstiftenden Merkmale der Qualifikation zum Sanitätssoldaten zu verzichten.

Die mit der Grundausbildung einhergehende Ausbildung der Sanitätsoffizieranwärterinnen und -anwärter sowie neuerdings auch der Offizieranwärter im Truppendienst im Sanitätsdienst der Bundeswehr und der Reserveoffizieranwärter greifen diese Aspekte auf. Damit geht auch eine möglichst frühzeitige Prägung für den militärischen Organisationsbereich einher. Alle weiteren Lehrgänge, Berufsausbildungen, Studiengänge und Fortbildungen bauen diese militärfachlichen und sanitätsdienstspezifischen Ausbildungsaspekte mit dem Ziel aus, den fachlich hochqualifizierten und militärisch versierten Sanitätssoldaten heranzubilden. Der Fokus bei der fachlichen Ausrichtung der Ausbildungsqualifikation liegt dabei immer mindestens auf dem Standard, den das zivile Gesundheitssystem anbietet und orientiert sich bei militärischen Aspekten an den streitkräftegemeinsamen Vorgaben in der Ausbildung. 

PhotoDas Sanitätsregiment 1 unterstützt im Rahmen der Amtshilfe in Weißenfels: Nach dem Abstrich wird die Probe in ein Röhrchen gesteckt und für den Versand an das Labor vorbereitet. (Abb.: Bundeswehr/Paulina Englowski) Unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie mit dem Zwang zur Minimierung der Anwesenheitszeiten, der Reduzierung der Pendlerbewegungen und insgesamt der Anpassung der Ausbildung, hat sich das „Distance Learning“ zu Beginn der militärischen Ausbildung als eine unter diesen besonderen Voraussetzungen besonders gute Möglichkeit zur Vermittlung von Lerninhalten  etabliert: Die Hinterlegung von 60 Ausbildungsstunden auf die interaktive Plattform des sanitätsdiensteigenen „SanNetz“ bietet hervorragende Möglichkeiten für das Ausbildungspersonal und die Teilnehmer, um miteinander zu kommunizieren und Lerninhalte zu vermitteln. Auch Onlinetests über Lerninhalte lassen sich einfach durchführen. Das schnelle Verteilen und Bereitstellen von Informationen zu geplanten Ausbildungsabschnitten oder Vorhaben sind weitere Vorzüge. Das Modell der Grundausbildung kann sicherlich als Vorbild für viele weitere Ausbildungsgänge dienen, um moderne und leistungsfähig-innovative Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten anzubieten und zu etablieren.

Führungsfähigkeit

Um auch zukünftig jederzeit einsatzbereite Sanitätskräfte bereitstellen und im Verbund der Landstreitkräfte unsere Aufträge erfüllen zu können, ist neben der Einführung des klinisch-medizinischen Systems im Einsatz (KMSE), die Verbesserung der Führungsfähigkeit der eigenen Kräfte im Zusammenwirken mit den zu unterstützenden Heeresverbänden von entscheidender Bedeutung.

Zur Sicherstellung der Führungsfähigkeit auf taktischer Ebene in unserem Verantwortungsbereich ist es erforderlich, dass unsere Kräfte auch zukünftig befähigt sind und in der Lage sein müssen, an dem Führungsinformations- und Kommunikationsverbund des Heeres teilhaben zu können. Dazu werden im Rahmen der Einführung des „Battle Management System“ (BMS) in einem ersten Schritt Fahrzeuge mit diesem Führungsinformationssystem (FüInfoSys) umgerüstet bzw. ausgestattet, welche vorrangig im Rahmen einsatzgleicher Verpflichtungen (egV) für den Einsatz (NRF 2022ff/VJTF 2023) eingeplant sind.

Dies führt zu einer signifikanten Verbesserung der Führungsfähigkeit im Bereich der Kommunikation und des Datenaustausches und so zu einem entscheidenden Qualitätszuwachs in Richtung der Digitalisierung bei Landbasierten Operationen (D-LBO). Diese wird unsere Auftragserfüllung auch in den kommenden Jahren im Bereich der Führungsunterstützung nachhaltig beeinflussen.

Mit der Einführung weiterer Systeme in den nächsten Jahren, wie Zellulare Netze Verlegefähig (ZNV) und verlegefähige Rechenzentren, werden weitere Fähigkeitslücken geschlossen und damit die Leistungsfähigkeit in diesem Bereich deutlich erhöht. Das stellt allerdings auch höhere Anforderungen an das Betriebspersonal und die Nutzer dieser Systeme und hat damit erhebliche Auswirkungen auf die Aus-und Weiterbildung in diesem Bereich.

Konzept einsatzvorbereitende Ausbildung

PhotoSoldaten versorgen einen Übungspatienten in der Rettungsstation und bereiten ihn für den Weitertransport vor, hier bei der Informationslehrübung (ILÜ) Sanitätsdienst der Bundeswehr 2019 in Feldkirchen. (Abb.: Bundeswehr/Patrick Grüterich) Die einsatzvorbereitende Ausbildung im ZSanDstBw umfasst neben der Schießausbildung nach dem neuen Schießausbildungskonzept die Einsatzlandunspezifische Ausbildung (ELUSA) sowie die Einsatzlandspezifische Ausbildung (ELSA). Zusätzlich können im Einzelfall weitere Ausbildungen notwendig sein, so z. B. das „Key Leader Training“ oder die „Zentrale Führerausbildung“ für Schlüsselpersonal am Zentrum Innere Führung in Koblenz oder etwa die Ausbildung „Tropenmedizin“ für den Truppenarzt.

Die ELUSA wird im ZSanDstBw grundsätzlich in den Ausbildungs- und Simulationszentren durchgeführt. Bedarfsabhängig wird diese Ausbildung nun auch in den Sanitätsregimentern sowie in den Sanitätsstaffeln Einsatz in Truppenausbildung, im Schwerpunkt für einsatzgleiche Verpflichtungen, durchgeführt werden.

Derzeit wird die Zentrale Dienstvorschrift A-221/6 „Ausbildung zum Herstellen und Halten der Einsatzbereitschaft für militärisches Personal und Zivilpersonal im Soldatenstatus“ überarbeitet. Voraussichtlich wird künftig im Rahmen der Ausbildung zwischen Landes-/ Bündnisverteidigung und Missionsoperationen sowie zwischen „Kämpfern“ und „Kampfunterstützern“ unterschieden werden. Sobald die neuen Ausbildungsstandards und Abholpunkte gebilligt sind, werden diese sanitätsspezifisch in eine neue Be­reichs­weisung des ZSanDstBw überführt und umgesetzt werden.

Neuaufstellungen, neue Liegenschaften

Mit dem Tagesbefehl des Generalinspekteurs der Bundeswehr vom 1. Juli 2019 wurde über die Entscheidung zur Neuaufstellung eines zusätzlichen Sanitätsregiments 4 informiert. Mit einer Anfangsaufstellung aus zwei Einsatzkompanien und einer Sanitätsausbildungskompanie mit insgesamt 230 Soldatinnen und Soldaten wird der neue Verband auch zur sanitätsdienstlichen Einsatzunterstützung der im norddeutschen Raum beheimateten 1. Panzerdivision seinen Beitrag leisten. 

Als Standort für das neue Sanitätsregiment 4 wurde die Theodor-Blank-Kaserne in Rheine bestimmt. Da die Kaserne bereits zur Schließung vorgesehen war – bis 2017 waren hier noch Heeresflieger stationiert – sind für die Wiederinbetriebnahme der Liegenschaft umfangreiche Maßnahmen erforderlich gewesen. Nach Schaffung der notwendigen Organisationsgrundlagen konnte in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistung der Bundeswehr, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und dem Verpflegungsamt der Bundeswehr, die Aufstellung zum 1. April 2020 realisiert werden. 

Um die zukünftigen Aufgaben des Sanitätsregiment 4 und den weiteren Aufwuchs des Verbands mit mobilen sanitätsdienstlichen Behandlungseinrichtungen sicherzustellen, ist insbesondere die bestehende Infrastruktur, etwa Unterkünfte oder der spezifische Bedarf für die im Kern aus Containern bestehenden Sanitätseinrichtungen, weiter anzupassen.

Anpassung Versorgungs- und Instandsetzungszentren für Sanitätsmaterial

PhotoKommissionierung von Einzelverbrauchsgütern Sanitätsmaterial (EVGSan). (Abb.: Bundeswehr) Vor dem Hintergrund der Neuausrichtung der Streitkräfte sehen sich auch die Versorgungs- und Instandsetzungszentren für Sanitätsmaterial (VersInstZ SanMat) mit neuen Herausforderungen konfrontiert:

Neben der Versorgung im Betrieb Inland zur Sicherstellung der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung und der laufenden Einsätze muss nun die Versorgungssicherheit für mögliche Einsätze von Kräften des Sanitätsdienstes der Bundeswehr im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung gewährleistet werden. Dies bedingt die Vervielfachung der Bevorratung von Arzneimitteln und Medizinprodukten. Somit gilt es, im Zusammenspiel mit den „Kunden“ in einem ersten Schritt das Sortiment im Rahmen der Standardisierung Einzelverbrauchsgüter Sanitätsmaterial (EVGSan) zu optimieren und so die EVGSan für die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung sowie die Einsatzversorgung möglichst zu harmonisieren. Im Sinne der Wirtschaftlichkeit sind Konzepte zu entwickeln, welche einen optimierten, zielgerichteten Verbrauch gewährleisten und zeitgleich den Verfall von Arz­neimittel auf ein Minimum reduzieren. Um eine Bewirtschaftung dieser signifikant gestiegenen Umfänge sicherzustellen, ist zwingend die Lager- und Prozessoptimierung im Betrieb Inland erforderlich. Hierzu sind infrastrukturelle Maßnahmen und die mittelfristige Automatisierung von Teilprozessen innerhalb der VersInstZ SanMat konsequent zu verfolgen.

Im selben Atemzug muss die Fähigkeit gestärkt werden, Arzneimittel und Medizinprodukte kurzfristig in den Einsatz zu verlegen sowie die Versorgung über die logistischen Einrichtungen des ZSanDstBw im Einsatz (Basisversorgungspunkt Sanitätsmaterial und Anteil Apotheke des Unterstützungspunkt Sanitätsdienst) bis zum verbrauchenden Truppenteil sicherzustellen. Hierzu stehen die Sanitätsstaffeln Sanitätsmaterialversorung Einsatz (SanStff SanMatVers Eins) der VersInstZ SanMat bereit. Neben den Aufgaben im Rahmen des Betriebs Inland schultern sie alle vorbereitenden Maßnahmen für eine kurzfristige Verlegung und den Betrieb dieser einsatzrelevanten Einrichtungen.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) als Schlüsselfunktion des Kdo SanEinsUstg

Die Bundeswehr ist Bestandteil einer umfassenden nationalen Sicherheitsvorsorge und handelt dazu mit allen verantwortlichen staatlichen Institutionen und Kräften unseres Landes vorausschauend und ressortgemeinsam. Zu den damit verbundenen Aufgaben gehören neben dem originären Auftrag, z. B. der Landesverteidigung, die subsidiären Aufgaben der Bundeswehr im Inland (Amtshilfe in Fällen von Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen, zum Schutz kritischer Infrastruktur und bei innerem Notstand) im Rahmen geltender Gesetze. Die ebene gerechte sanitätsdienstliche Beratung der zivilen Behörden und Hilfsorganisationen wird über ein abgestuftes Verbindungswesen des ZSanDstBw sichergestellt. Die Beratung der zivilen Verantwortungsträger in Fragen der sanitätsdienstlichen Unterstützung liegt in der Verantwortung des Inspekteurs des Sanitätsdienstes der Bundeswehr (InspSan). Der ZSanDstBw stellt die Beratung der ministeriellen Ressorts auf Bundesebene durch das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr (Kdo SanDstBw) sicher.

Die Abstufung der Umsetzung dieser Aufgabe folgt im ZSanDstBw sowohl den territorialen Strukturen der Streitkräftebasis als auch den föderalen Strukturen der zivilen Seite. Mit dem Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung (Kdo SanEinsUstg) wurde ein Fähigkeitskommando mit dieser Aufgabe betraut, das Beratung, Befähigung und Bereitstellung von sanitätsdienstlichen Kräften für Hilfseinsätze in einer Hand bündelt und damit gegenüber dem Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (Kdo TerrAufgBw) als direkter Ansprechpartner fungiert. Hier wird auch die sanitätsdienstliche Beratung der Bundesoberbehörden sowie Bundesgremien der Hilfsorganisationen wahrgenommen und mittels Netzwerk mit Landesverbänden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst und anderen Hilfsorganisationen ausgedehnt. Die Verortung dieser Aufgabe bei Kdo SanEinsUstg wird durch den zusätzlichen Umstand unterstrichen, dass der Stellvertreter Kommandeur (Stv Kdr) des Kommandos gleichzeitig Beauftragter des InspSan für ZMZ ist.

Unterhalb des Kommandos wird das sanitätsdienstliche Verbindungswesen zu den Ländern, Landesbehörden, sowie im militärischen Bereich zu den Landeskommandos durch Verbindungskommandos Sanitätsdienst geschlossen. Diese nehmen unter der Führung eines Oberstarztes der Reserve die Beratung der Landesregierungen und -behörden sowie des Landeskommandos wahr.

In der Zusammenarbeit mit den Kreisen und Bezirken sind Strukturen gefragt, die eine 24-stündige Ansprechbarkeit sicherstellen und zudem über exzellente Kenntnisse und Vernetzung in der Region verfügen. Aus diesen Gründen ist die Abstützung auf Reservisten in die ZMZ-Verbindungsorganisation lagegerecht sowie zielführend. Unterhalb der Landesebene werden die Beratungsaufgaben durch beauftragte Sanitätsstabsoffiziere Senior Manager Gesundheitsversorgung (SanStOffz SenMgr GesVers) sichergestellt, denen je ein Sanitätsfeldwebel Assistent Führung und Management Gesundheitsversorgung (SanFw Ass Fü/Mgmt GesVers) zur Seite steht. Diese regionalen Beratungselemente sind jeweils einem der Bezirks- und Kreisverbindungskommandos (BVK, KVK) auf Zusammenarbeit angewiesen.

Die truppendienstliche Führung dieser Reservisten erfolgt regional gegliedert durch die dem Kdo SanEinsUstg unterstellten Sanitätsverbände Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst (Kdo SES), die Sanitätsregimenter (SanRgt) 1, 2 und 3 – künftig auch SanRgt 4 – sowie das Sanitätslehrregiment (SanLehrRgt). Damit werden auf dieser Ebene Beratung und Bereitstellung von Kräften zusammengeführt.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr verfügt mit seinem materiellen und personellen Kräftedispositiv über ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Bundeswehr, da jeder einzelne Soldat bzw. jede einzelne Soldatin und jedes Gerät sowohl für die originären Aufgaben der Bundeswehr als auch für den subsidiären Einsatz im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz geeignet sind. Einige dieser Fähigkeiten können gleichartige zivile Kräfte verstärken, andere verfügen über spezifische Eigenschaften, wie Geländegängigkeit und Panzerung, die im zivilen System nicht oder nur unzureichend bereitstehen. Katastrophen, Großschadensereignisse, präventive Vorhaltung bei Großereignissen und jetzt die aktuelle COVID-19 Pandemie haben gezeigt, dass der Sanitätsdienst der Bundeswehr insgesamt und das Kdo SanEinsUstg als zuständiges Fähigkeitskommando unverzichtbare Partner des zivilen Bevölkerungsschutzes sind.

Anschrift des Verfassers:
Generalarzt Dr. Bruno Most
stv. Kdr. Kdo SanEinsUstg und BEA für Zivil-Militärische ­Zusammenarbeit des SanDstBw
E-Mail: BrunoMost@bundeswehr.org 

Datum: 08.10.2020

Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2020