Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 5/2020

Klonale Zytopenie unklarer Signifikanz (CCUS): Einordnung einer Kasuistik in die Differenzialdiagnosen des myelodysplastischen Syndroms (MDS) und seiner Vorläufer

Conn Rother¹, Armin Riecke¹, Thomas Mayer¹, Matthias Müller¹, Miriam Bandur¹, Niklas Gebauer², Konrad Steinestel³, Hanno M. Witte¹, ²

¹ Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Klinik für Innere Medizin/Hämatologie und Onkologie
² Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Klinik für Hämatologie und Onkologie
³ Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Institut für Pathologie und Molekularpathologie

PhotoHistomorphologische und immunhistochemische Diagnostik aus Knochenmark; (A) und (B): H.E.-gefärbte Schnittpräparate der Knochenmarkstanzen mit Nachweis einzelner Mikromegakaryozyten; (C): nur vereinzelte Megakaryozyten in der Immunhistochemie für CD42b; (D): einzelne CD34-positive Blasten; (E): Verbreiterung von erythropoetischen Inseln in der CD71-Immunhistochemie (Bilder: Bundeswehrkrankenhaus Ulm/ Priv.-Doz. Dr. Dr. Steinestel) Zusammenfassung

Diese Arbeit dient der Beschreibung und Abgrenzung von Vorläufer-Läsionen eines myelodysplastischen Syndroms (MDS) anhand einer Fallpräsentation. In der Fallvignette wird das Bild einer klonalen Zytopenie unklarer Signifikanz (CCUS) diagnostiziert. Der Fall wird in die vorliegende Literatur eingeordnet. Die Darstellung soll für differenzialdiagnostische Überlegungen von jüngst (2017) in die WHO-Klassifikation integrierten Diagnosen sensibilisieren, wenn sich ein MDS nicht eindeutig diagnostizieren lässt. Darüber hinaus sollen therapeutische Konsequenzen für die Nachbeobachtung dieser Patienten aufgezeigt werden. 

Stichworte: CCUS, CHIP, IDUS, ICUS, MDS, myeloische Neoplasien

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Datum: 30.06.2020