01.10.2012 •

    STEIGERUNG DER MUCOZILIÄREN CLEARANCE

    WIE MYRTOL® BEI SINUSITIS UND BRONCHITIS

    EFFEKTIV WIRKT

    Unter dem Stichwort „United Airways“ plädieren Experten heute für eine ganzheitliche Betrachtung der oberen und unteren Atemwege, die eine anatomische und funktionelle Einheit bilden.

    Entzündungsprozesse erstrecken sich daher häufig von der Nase über Nasen-Nebenhöhlen, Rachen und Bronchien. Deshalb treten Sinusitis und Bronchitis häufig gleichzeitig auf. Günstig sind deshalb Therapiestrategien wie Myrtol® (in GeloMyrtol® forte), die bei Entzündungen der oberen und unteren Atemwege wirksam und zugelassen sind. Das ätherische Öl konnte in GCP-konformen, multizentrischen und kontrollierten Studien zeigen, dass es bei akuten Bronchitiden und Sinusitiden die Symptome schnell lindert und den Bedarf an Antibiotika reduziert, weil es die ziliäre Schlagfrequenz in den oberen und unteren Atemwegen steigert. Dieses Fazit zogen Prof. Dr. Hans Behrbohm (Berlin) und Prof. Dr. Adrian Gillissen (Kassel) auf einem Pressegespräch der Firma Pohl-Boskamp. 

    „One Airway – One Disease“ 

    Obere und untere Atemwege bilden eine anatomische und funktionelle Einheit. Sie sind barrierefrei miteinander verbunden. Die Architektur der Schleimhaut mit Ziliarepithel, Becherzellen und seromukösen Drüsen ist im gesamten Bereich der Atemwege nahezu identisch. Entsprechend groß ist das Risiko, dass sich eine Entzündung der oberen Atemwege auf die unteren Atemwege ausdehnt und umgekehrt.

    Therapeutisch sind Strategien zu erwägen, die sowohl im Bereich der oberen als auch der unteren Atemwege wirksam sind. Dazu gehört GeloMyrtol® forte mit einem einzig - artigen Destillat aus rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl (66:32:1:1). Es ist sowohl für die akute und chronische Sinusitis als auch für die akute und chronische Bronchitis zugelassen.

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    Myrtol® mit breitem Wirkspektrum 

    Myrtol® wirkt sekretolytisch, mukolytisch und sekretomotorisch und verbessert so äußerst effektiv die mukoziliäre Clearance. Bestätigt wird dies unter anderem durch eine klinische Studie, auf die auch die aktuelle Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie zur Rhinosinusitis (AWMF-Register 017/049) in ihren Empfehlungen verweist. Sie konnte mit nuklearmedizinischen Methoden zeigen, dass Myrtol® zu einem beschleunigten Abtransport eines Radiopharmakons durch die Ostien führt (Behrbohm H et al., 1995). Drainage und Ventilation der Nebenhöhlen werden gefördert, die Beschwerden gelindert.

    Eine aktuelle, noch nicht publizierte in-vivo- Studie an der Uni Münster bestätigte diesen Effekt jetzt für die unteren Atemwege. Eine mit der Humandosierung vergleichbare Dosis von 17,1 mg/kg Myrtol® zeigte eine deutlichere Steigerung der mukoziliären Clearance in der Trachea von Mäusen als Cineol und N-Acetylcystein.

    Ebenfalls nachgewiesen sind entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. So werden inflammatorische Leukotriene und Prostaglandine ebenso reduziert wie reaktive Sauerstoffspezies (Wittig T, 2005). Die antioxidativen und antiinflammatorischen Eigenschaften von Myrtol® konnten kürzlich in einer aktuellen Studie einmal mehr bestätigt werden (Rantzsch U et al.) In einem Ex-vivo-Modell mit humanen Alveolarmakrophagen reduzierte das ätherische Öl die pro-inflammatorischen Botenstoffe TNF- und Interleukin 8 sowie reaktive Sauerstoffspezies.

    Von diesem umfassenden Wirkprofil profitieren Sinusitis- und Bronchitis- Patienten, wie 27 Studien an 6 200 Patienten zeigen:

    Myrtol®: 95 % Ansprech - rate bei akuter Bronchitis nach einer Woche 

    Eine randomisierte, doppelblinde Multizenterstudie an 676 Patienten mit akuter Bronchitis, die entweder mit Cefuroxim, Ambroxol, Myrtol® oder Placebo über zwei Wochen therapiert worden waren (Matthys et al., 2003) ergab: Schon nach einer Woche erreichte GeloMyrtol® forte mit 95 % die höchste Ansprechrate.

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    Myrtol® reduziert Exazerbationen bei chronischer Bronchitis 

    Die klinische Effektivität von Myrtol® bei chronischer Bronchitis zeigte sich u. a. in einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Studie an 215 Patienten mit chronischer Bronchitis (Meister et al. 1999). Ergebnis: 71,8 % der mit GeloMyrtol® forte behandelten Patienten blieben während der Wintermonate ohne akute Exazerbationen, in der Placebo-Gruppe waren es nur 53,3 %.

    Myrtol® effektiv bei akuter und chronischer Sinusitis 

    Fünf klinische Untersuchungen an insgesamt rund 1 700 Patienten mit akuter Sinusitis und drei klinische Prüfungen an rund 200 Patienten mit chronischer Sinusitis zeigten: GeloMyrtol® forte reduziert deutlich die klinische Symptomatik aus Kopfschmerzen, Schmerzen beim Bücken, Fieber, eingeschränktem Allgemeinbefinden, Sekretmenge, behinderter Nasenatmung u. v. m. (Federspil, 1997; Roos et al., 1994; Wittig, 1998; Simm, 1988, Sengespeik, 1998; Hanisch, 1994; Laszig, 1987; Hanisch, 1994).

    Literatur beim Verfasser.

    Weitere Informationen:
    Stefan Titzrath
    G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
    Kieler Str. 11
    25551 Hohenlockstedt
    Tel.: 04826 / 59 483
    Fax: 04826 / 5955118
    E-Mail: s.titzrath@pohl-boskamp.de
    www.pohl-boskamp.de

    GeloMyrtol® forte. Zur Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens bei akuter und chronischer Bronchitis. Zur Schleimlösung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Wirkstoff: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Zus.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Hilfsst.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kris - tallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Gegenanz.: Nicht anwenden bei entzündl. Erkr. i. Bereich Magen- Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gegen einen d. Bestandt. des Arzneim., bei Säuglingen und Kindern unter 6 Jahren; Nebenw.: häufig: Magenoder Oberbauchschmerzen, gelegentlich: allergische Reaktionen (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut oder der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen oder Schwindel, sehr selten: In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Nieren- und Gallensteinen, Häufigkeit nicht bekannt: schwere anaphylaktische Reaktionen. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, 25551 Hohenlockstedt (01/10)

    Datum: 01.10.2012

    Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2012/3

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