30.06.2020 •

    Klonale Zytopenie unklarer Signifikanz (CCUS): Einordnung einer Kasuistik in die Differenzialdiagnosen des myelodysplastischen Syndroms (MDS) und seiner Vorläufer

    Conn Rother¹, Armin Riecke¹, Thomas Mayer¹, Matthias Müller¹, Miriam Bandur¹, Niklas Gebauer², Konrad Steinestel³, Hanno M. Witte¹, ²

    ¹ Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Klinik für Innere Medizin/Hämatologie und Onkologie
    ² Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Klinik für Hämatologie und Onkologie
    ³ Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Institut für Pathologie und Molekularpathologie

    Photo
    Histomorphologische und immunhistochemische Diagnostik aus Knochenmark; (A) und (B): H.E.-gefärbte Schnittpräparate der Knochenmarkstanzen mit Nachweis einzelner Mikromegakaryozyten; (C): nur vereinzelte Megakaryozyten in der Immunhistochemie für CD42b; (D): einzelne CD34-positive Blasten; (E): Verbreiterung von erythropoetischen Inseln in der CD71-Immunhistochemie (Bilder: Bundeswehrkrankenhaus Ulm/ Priv.-Doz. Dr. Dr. Steinestel)
    Zusammenfassung

    Diese Arbeit dient der Beschreibung und Abgrenzung von Vorläufer-Läsionen eines myelodysplastischen Syndroms (MDS) anhand einer Fallpräsentation. In der Fallvignette wird das Bild einer klonalen Zytopenie unklarer Signifikanz (CCUS) diagnostiziert. Der Fall wird in die vorliegende Literatur eingeordnet. Die Darstellung soll für differenzialdiagnostische Überlegungen von jüngst (2017) in die WHO-Klassifikation integrierten Diagnosen sensibilisieren, wenn sich ein MDS nicht eindeutig diagnostizieren lässt. Darüber hinaus sollen therapeutische Konsequenzen für die Nachbeobachtung dieser Patienten aufgezeigt werden. 

    Stichworte: CCUS, CHIP, IDUS, ICUS, MDS, myeloische Neoplasien

    Hier finden Sie den ausführlichen Artikel.

    Datum: 30.06.2020

    Meist gelesene Artikel

    Photo

    Bipolare Luftreinigung

    Ionisation heißt jeder Vorgang, bei dem aus einem Atom oder Molekül ein oder mehrere Elektronen entfernt werden, sodass das Atom oder Molekül als positiv geladenes Ion zurückbleibt.

    Photo

    CHANCEN VERBESSERT

    Diffus infiltrativ wachsende Gliome haben weiterhin eine geringe Überlebensrate (das Glioblastom, WHO Grad IV, beispielsweise von 5 % nach 5 Jahren). Bei diesen Tumoren konnte die mittlere…