27.06.2013 •

    DREI KRONENTRENNER FÜR ALLE FÄLLE

    Harte Krone aus Zirkonoxid, dann weiches Gold, schließlich eine Metallkrone – der Zahnarzt kann nicht mit einem Kronentrenner das jeweilige Optimum bei derart unterschiedlichen Materialien erzielen.

    Einen Kronentrenner für alle gibt es also nicht. Drei Instrumente von Komet hingegen bilden die perfekte Kombi für jede Situation.

    Was bei Komet, dem größten deutschen Hersteller rotierender Instrumente, 1983 mit dem birnenförmigen Kronentrenner H17 für Metallkronen begann, erreicht inzwischen eine beeindruckende Variabilität. Der Grund: Die individuellen Ansprüche der Kunden und die unterschiedlichen Materialien fordern mehr Auswahl und Spezifität. Schnell soll es bitte gehen, die gewonnene Zeit möchte man lieber in die neue Restauration investieren. Auf diese Weise haben sich drei Kronentrenner heraus kristallisiert, die jeder für sich ein perfektes Ergebnis erzielen und damit das ideale Trio für die Praxis ergeben.

    H4MCL für verblendete bzw. extrem harte Metallkronen 

    Die Verkaufszahlen zeigen: Der H4MCL (fo(u)r metal and ceramics) ist der beliebteste Kronentrenner, denn er schafft es, auf Keramikverblendungen wie auf Metall gleichermaßen schnittfreudig einzuwirken – egal, ob mit der Turbine oder dem roten Winkelstück. Er wird immer ein Kompromiss für die gleichzeitige Bearbeitung der beiden Werkstoffe bleiben, doch er spart dem Anwender wahrlich Zeit und Geld. Seine Popularität spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Arbeitsteillängen (2, 3,5 , 5 oder 8 mm) und Größen wider. Der Beliebteste ist jedoch der H4MCL.314.012 mit 3,5mm.

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     Drei Kronentrenner für die unterschiedlichen Kronenmaterialien bilden die perfekte Kombi in der Praxis

     

    4ZR für Kronen aus Hochleistungskeramik 

    Der Kronentrenner 4ZR (fo(u)r zirconia) ist ein Diamantinstrument für ästhetische, aber extrem harte Vollkeramikrestaurationen. Die bisher stets zeit- und materialintensive Arbeit geht mit dem 4ZR effizienter von der Hand: Durch ein spezielles Verfahren beim Einbetten der Diamantkörner bietet das Instrument eine verbesserte Abtragsleistung und Standzeit gegenüber herkömmlichen Diamantins - trumenten.

    H35L für NEM- und Goldkronen 

    Der auf der IDS 2013 präsentierte H35L ist der optimierte Nachfolger des H34L, der speziell für NEM- und Goldkronen entwickelt wurde. Der H35L zeichnet sich durch eine hohe Abtragsleistung, kontrolliertes Schneidverhalten und eine längere Standzeit durch kompakte Schneiden aus. Die Schneidengeometrie hat auch beim H35L in Übergangsschneide und Querhieb ihr Optimum gefunden. Der Einsatz erfolgt vorzugsweise im roten Winkelstück bei 160.000 min-1; der Einsatz in der Turbine ist ebenfalls möglich. Ganz bewusst entschied sich Komet bei allen Hartmetall-Kronentrennern für die bewährte Zweistückkonstruktion, denn das Instrument erhält durch die Lötstelle eine definierte Flexibilität. Starre Einstück-Konstruktionen hingegen besitzen diese „Dämpfung“ nicht und neigen durch ihre Starrheit bei hohen Belastungen eher zum Bruch.

    Drei Spezialisten

    Die Kronentrenner von Komet haben eine beeindruckende Entwicklungsgeschichte hinter sich und dementsprechend geballt ist das Wissen in Lemgo um die vielfältigen „Zerstörer“. Drei Spezialis - ten bedienen heute die unterschiedlichsten Kronenmaterialien. Und sollten sich weitere Materialien im Markt durchsetzen, so wird man in Lemgo auch für diese eine individuelle Lösung finden.

    Datum: 27.06.2013

    Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2013/2

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