12.01.2012 •

    OHNE LÜCKEN DATEN ERFASSEN: VOR, WÄHREND UND NACH DEM PATIENTENTRANSPORT

    Vernetzte Technik unterstützt Klinikpersonal und Patient

    Mit einer Kombination aus dem Infinity Acute Care System (IACS) und dem klinischen Informationssystem Integrated Care Manager (ICM) kann das Klinikpersonal die Vitaldaten der Patienten lückenlos erfassen. Der Infinity M540 Monitor als Komponente des IACS erhebt Vitaldaten auch während des Patiententransports und überträgt sie ohne einen zusätzlichen Handgriff des Klinikpersonals in das ICM. Das ICM kann dann die Daten auch abteilungsübergreifend anzeigen.

    „Damit alle Abläufe reibungslos funktionieren, brauchen wir auch für die lückenlose Datendokumentation eine sichere Komplettlösung aus einer Hand, nicht zahlreiche Schnittstellen zwischen Einzelsys - temen“, so Professor Walter Schaffartzik, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb).

    IACS und ICM – ein eingespieltes Team

    Das IACS besteht aus dem Vitaldatenmonitor Infinity M540 und dem stationären Monitoring Infinity Medical Cockpit. Der Infinity M540 Monitor überwacht auch während des Transports alle Vitaldaten ohne Unterbrechung. Das Klinikpersonal nimmt den Monitor aus der Docking Station des Infinity Medical Cockpit am Bettplatz und führt ihn während des Transports mit sich. Der M540 speichert die Werte unterwegs und übergibt sie beim Andocken sofort automatisch an das Patienten-Daten-Management- System ICM.

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    Abb. 1: Für den Patiententransport kann das Klinikpersonal den M540 mit einer Hand aus der Dockingstation nehmen – ohne den Patienten von Kabeln zu diskonnektieren und wieder neu anzuschließen.

    Für das Klinikpersonal bedeutet die vernetzte Technik, dass Kabel und Schläuche am Patienten verbleiben können und es diese nicht entfernen und wieder neu anbringen muss. Zu sätzliche Handgriffe für die Bestätigung des Datentransfers in das stationäre System entfallen. „Mit der lückenlosen Dokumentation haben wir unsere Patienten jederzeit im Blick und können sofort angemessen reagieren“, erklärt Schaffartzik. Auch die Beatmungs- und Anästhesiegeräte sind mit dem ICM vernetzbar, sodass die Daten des Patienten von allen Komponenten automatisch übertragen werden.

    Weitere Informationen:

    www.draeger.com

    Datum: 12.01.2012

    Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2011/4

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