30.06.2022 •

„Es gibt nur eine Zahnmedizin!“

A. Müllerschön, H. Lange

Flottenarzt Dr. Bieber, Leitender Zahnarzt der Bundeswehr, im Gespräch mit dem Chefredakteur der Wehrmedizin & Wehrpharmazie, Oberfeldarzt Dr. Dr. Müllerschön, und der Verlegerin, Frau Lange
Bundeswehr/Michael Laymann

WM: Sehr geehrter Herr Flottenarzt, seit vielen Jahren vertreten Sie den Fachbereich Zahnmedizin nach innen und nach außen. Wie ist die aktuelle Lage, was hat sich während Ihrer Zeit als Leitender Zahnarzt der Bundeswehr verbessert? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Insgesamt ist die aktuelle Lage des Fachbereiches Zahnmedizin gut. Die Einnahme der Zielstruktur 2020 ist bis auf wenige Elemente abgeschlossen. In dieser Struktur liegt zum ersten Mal der Fokus auf einer präventiven Ausrichtung unserer Behandlungseinrichtungen, zum Beispiel durch Ausbringung von Dienstposten für Feldwebel auch in den kleineren Zahnarztgruppen. Ausgehend von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes mussten für die gesamte Heilfürsorge – und damit auch für die Zahnmedizin – neue Rechtsgrundlagen geschaffen werden. Mit entsprechenden Rechtsverordnungen wurde einerseits das Prinzip einer schadens- und risikogerechten Versorgung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr weiter gestärkt und andererseits die Grundlage dafür geschaffen, dass dieser Personenkreis unter Berücksichtigungen der ­Besonderheiten des Soldatenberufs Zugang zu bestimmten Versorgungsformen hat. Die jährliche Feststellung der Dental-Fitness-Class ist mittlerweile Teil verschiedener angewiesener Prophylaxemaßnahmen.

Die materielle Ausstattung wird sich weiterhin verbessern, bis 2025 werden wir 262 neue Behandlungseinheiten erhalten – beginnend noch in diesem Jahr. Während fast alle Bundeswehrkrankenhäuser seit einigen Jahren mit der Praxisverwaltungssoftware „Charly“ arbeiten können, soll ein entsprechendes System in den regionalen Sanitätseinrichtungen trotz aller Bemühungen erst ab dem Jahr 2026 zu Verfügung stehen. 

Im Bereich der Digitalisierung ist der Fachbereich im Hinblick auf digitales Röntgen und Prozessdokumentation bei der Medizinprodukteaufbereitung ein gutes Stück weitergekommen, allerdings werden wir auch hier noch einige Jahre benötigen, bis diese Maßnahmen flächendeckend abgeschlossen sind. 

WM: Gibt es Bereiche, in denen die Zahnmedizin der Bundeswehr aufgrund nicht beeinflussbarer gesellschaftlicher oder sicherheitspolitischer Aspekte aktuell möglicherweise schlechter dasteht als noch vor einigen Jahren?

Flottenarzt Dr. Bieber: Diese sehe ich nicht, aber gerade die aktuellen politischen Ereignisse haben uns gezeigt, wo der Fachbereich zeitnah besser werden muss. Im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung benötigen wir beispielsweise Material für bewegliche Zahnarzttrupps, um Soldatinnen und Soldaten flexibel allumfassend zu versorgen. Zusätzlich müssen die etwas in die Jahre gekommenen modularen zahnärztlichen Sanitätseinrichtungen regeneriert werden.

Heike Lange, Flottenarzt Dr. Helfried Bieber, Oberfeldarzt Dr. Dr. André...
Heike Lange, Flottenarzt Dr. Helfried Bieber, Oberfeldarzt Dr. Dr. André Müllerschön
Quelle: Bundeswehr/Michael Laymann

WM: Die verschiedenen Wellen der COVID-19-Pandemie haben streckenweise zu signifikanten Einschränkungen im zivilen Gesundheitswesen Deutschlands geführt. Davon blieb auch der Sanitätsdienst der Bundeswehr nicht verschont. Gleichwohl entstand der Eindruck, dass die truppenzahnärztliche Versorgung ohne größere Einschnitte nahezu flächendeckend sichergestellt werden konnte. Wie hat das der Fachbereich geschafft? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Natürlich traf uns die COVID-19-Pandemie und die gerade in der Anfangsphase aufgetretenen Fragen nach Übertragungswegen überraschend. Ziemlich schnell war klar, dass Aerosole eine entscheidende Rolle spielen, was wiederum zu einem erhöhten Bedarf an persönlicher Schutzausstattung, vor allem Mundschutz, führte. Aufgrund der zu erwartenden Einschränkungen bei der Versorgung mit derartigem Verbrauchsmaterial wurde entschieden, die zahnärztlichen Therapien – abgesehen von Notfall- und unverzichtbaren Behandlungen – bis Ende Mai 2020 vorübergehend deutlich zu reduzieren. Nachdem wieder ausreichend Schutzausrüstung verfügbar war, ist der Fachbereich zum gewohnten zahnärztlichen Behandlungsalltag zurückgekehrt. So konnte auch ein unnötiges Abstützen auf das zivile Gesundheitswesen, im Einklang mit der Weisung unseres Inspekteurs, vermieden werden. Ein weiterer Schritt war, dass, wo immer möglich, feste Behandlungsteams etabliert wurden, um auf jeden Fall eine bruchfreie zahnärztliche Versorgung sicherzustellen. Insgesamt, auch aufgrund unserer hohen Hygienestandards, sind wir gut durch die Pandemie gekommen. „Wir können Hygiene“. 

WM: Neben einem sich in der Pandemie verstärkten „Pflegemangel“ in deutschen Krankenhäusern verschärft sich in Teilen Deutschlands seit vielen Jahren die Personalsituation im Bereich der (zahn-)medizinischen Assistenzberufe. Wie ist die aktuelle Situation in der Bundeswehr im Hinblick auf militärische und zivile Zahnmedizinische Fachangestellte?

Flottenarzt Dr. Bieber: Die Attraktivität dieser zivilen und militärischen zahnmedizinischen Dienstposten ist nahezu ungebrochen, gleichwohl finden sich sicherlich regionale Unterschiede. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind die an Feldwebelverwendungen gekoppelten Fortbildungen zur Zahnmedizinischen Fach-, Prophylaxe- oder Verwaltungsassistentin ein Attraktivitätskriterium. Was mich freut ist die Tatsache, dass wir weiterhin flächendeckend Zahnmedizinische Fachangestellte ausbilden. So absolvieren derzeit etwa 200 Frauen und Männer ihre Ausbildung in Einrichtungen der Bundeswehr.

WM: Neben der kurativen zahnärztlichen Tätigkeit von Sanitätsoffizieren hat die wehrmedizinische Forschung einen wichtigen Stellenwert inne. Welche Forschungsprojekte werden im Fachbereich Zahnmedizin derzeit bearbeitet? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Ich freue mich wirklich sehr, dass die wehrmedizinische Forschung auch im Fachbereich Zahnmedizin eine zunehmende Beachtung findet. In den letzten Jahren wurden immer wieder zahnmedizinische Forschungsvorhaben erfolgreich in die Forschungskonferenzen eingebracht. Wir benötigen diese Untersuchungen, denn zu vielen wehrmedizinischen Fragestellungen liegen aktuell keine Daten vor. Zur notwendigen Vernetzung mit zivilen Hochschulen oder Institutionen, aber auch um Kontakte für mögliche Promotionsprojekte zu knüpfen, ist beispielsweise der Arbeitskreis Wehrmedizin der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) unverzichtbar.

Ganz aktuell wird zum Beispiel der Nutzen einer kaubaren Zahnbürste zur Zahnreinigung abseits von Fließendwasser untersucht. So stehen Barodontalgien oder Barotraumen und damit verbundene Aspekte der konservierenden Zahnheilkunde im Fokus. Zusätzlich sind mögliche Beiträge der Zahnmedizin bei der Stress- und Belastungsdiagnostik – Stichwort Schlifffacetten und Attritionen – im Hinblick auf vorhandene Belastungsreaktionen Gegenstand von Forschungen.

WM: Während der Pandemie kam die Aus-, Fort- und Weiterbildung von zahnmedizinischem Fachpersonal in Präsenz wie in fast allen Bereichen nahezu zum Erliegen. Mit welchen Maßnahmen wurde und wird gerade die Fortbildung von Sanitätsoffizieren sichergestellt und gewährleistet? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Mit Ausbruch der Pandemie mussten zunächst alle Fortbildungsveranstaltungen abgesagt werden. Ziemlich schnell führte der zivile Bereich Onlineveranstaltungen durch, bereits im letzten Jahr fanden unter strengen Hygieneauflagen wieder die ersten Präsenzveranstaltungen (das Banzer Fachkolloqium der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie und das Forum Zahnmedizin des Beta-Verlages in Bonn) statt.

Die bundeswehrinternen Lehrgänge starteten mit einer gewissen Verzögerung, teilweise werden sie aktuell doppelt durchgeführt, um den Rückstau aufzulösen. Zusammenfassend kann ich feststellen, dass es kein Jahr ohne Fortbildungsveranstaltungen, in welcher Form auch immer, gegeben hat. 

WM: Seit vielen Jahren gibt es eine enge Kooperation des Fachbereiches Zahnmedizin mit dem zivilen zahnmedizinischen Sektor. Wie gestaltet sich diese Kooperationen und wie profitiert sowohl die Bundeswehr als auch die zivile Zahnärzteschaft davon?

Flottenarzt Dr. Bieber: Gerade am Beispiel der mit dem ZBV Oberfranken durchgeführten Fortbildungsveranstaltung der DGWMP in Banz wird das Interesse der zivilen Zahnärzteschaft an einem gemeinsamen fachlichen Austausch deutlich. Mit einigen Herausforderungen waren wir merklich eher konfrontiert als der zivile Bereich. Zu nennen ist hier die sogenannte „Feminisierung der Zahnmedizin“, wobei ich mit dieser Begrifflichkeit nicht ganz glücklich bin. Aber tatsächlich war der Frauenanteil im Bereich der Sanitätsoffiziere in den vergangenen Jahren höher als in zivilen Praxen. Daher hat man unseren Umgang mit dieser Entwicklung mit großem Interesse verfolgt. Auf den Ebenen der Bundeszahnärztekammer sowie den Landeszahnärztekammern hat der Fachbereich seit langem sehr gute Kontakte. Dadurch können wir an Entwicklungen der gesamten Zahnheilkunde teilhaben und bestimmte Projekte, zum Beispiel die vollumfängliche Anerkennung der Bonushefteintragung bei ehemaligen Soldatinnen und Soldaten, zügig realisieren. Besonders freue ich mich, dass auf Einladung unseres Inspekteurs die Bundeszahnärztekammer am 2. März dieses Jahres das Kdo SanDstBw besucht und sich über die Aufgaben des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und die Struktur sowie Herausforderungen des Fachbereichs Zahnmedizin informiert hat. Dies zeigt, dass wir von der zivilen Zahnärzteschaft wahrgenommen werden und mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren können.

WM: Immer wieder steht die unentgeltliche truppenärztliche und truppenzahnärztliche Versorgung sowie mögliche alternative medizinische Versorgungskonzepte auch vor dem Hintergrund von Kosteneinsparungen im Fokus. Mitten in der Pandemie war der Fachbereich Zahnmedizin mit seinen Strukturen Gegenstand einer Untersuchung des Bundesrechnungshofes. Was können Sie uns zu den Ergebnissen sagen? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Der Bundesrechnungshof begann im November 2019 mit der Überprüfung des Fachbereichs. Im Laufe des Verfahrens wertete er zahlreiche Meldungen und tägliche Bestell- und Behandlungsnachweise aus und führte 27 Vorortüberprüfungen bei insgesamt knapp 150 Behandlungseinrichtungen durch. Die abschließende Prüfmitteilung liegt seit Mitte Januar vor. In einem kontradiktorischen Verfahren nimmt nun das Bundesministerium der Verteidigung Stellung. Aktuell ist eine Kommunikation von Inhalten der Dokumente außerhalb des Geschäftsbereiches nicht vorgesehen. Gleichwohl kann ich sagen, dass der Bundesrechnungshof uns einige Dinge in unser Lastenheft geschrieben hat, denen wir uns stellen und die abgearbeitet werden müssen. Ein „Weiter so“ kann es nicht in allen Bereichen geben. 

WM: Nicht erst seit dem letzten Bericht der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages steht die Infrastruktur von Liegenschaften der Bundeswehr oft in der Kritik. Wie gestaltet sich die infrastrukturelle Situation in den Zahnarztgruppen im Allgemeinen? Sind an bestimmten Standorten größere Um- oder möglicherweise Neubauten geplant und wie wird in derartigen Phasen die zahnmedizinische Versorgung sichergestellt? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Die von uns genutzte Infrastruktur ist teilweise in die Jahre gekommen, vor allem sind die Wasserleitungssysteme in Kasernen oft veraltet und entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Derzeit sind 75 Infrastrukturmaßnahmen in verschiedenen Phasen der Planung und Umsetzung, 23 werden voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen. Zusätzlich sind in den vergangenen fünf Jahren 13 Neubauten fertiggestellt worden.

In den meisten Fällen können die Zahnarztgruppen bei Neubauten bis zum tatsächlichen Umzug in den alten Gebäuden weiterbetrieben werden. Im Falle von Umbaumaßnahmen müssen sich zur Versorgung der Patienten regionale Verbünde bilden, da provisorische Behandlungseinrichtungen kaum realisierbar sind. 

WM: Von vielen Fachleuten wird die Digitalisierung des Gesundheitswesens als große Chance für die medizinische Betreuung der Zukunft gesehen. Wie sind hier die Zahnarztgruppen in der Fläche aber auch die zahnmedizinischen Ambulanzen der Bundeswehrkrankenhäuser aufgestellt? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Wie bereits erwähnt konnte der Fachbereich bereits wichtige digitale Teilprozesse, beispielsweise das digitale Röntgen und die digitale Prozessdokumentation, anstoßen, bis zum flächendeckenden Einsatz wird es aber noch eine Weile dauern.

Schwieriger gestaltet sich die Einführung einer zahnärztlichen Praxisverwaltungssoftware. Mit der IT-U RegSanEinr ist da ein erster wichtiger Schritt gelungen, obgleich der Weg noch weit ist. Ziel der nächsten Ausbaustufe ist die Beschaffung einer marktverfügbaren Software.

WM: Stichwort Internationalität. Regelmäßig nehmen Sanitätsoffiziere der Bundeswehr an zahnmedizinischen Veranstaltungen befreundeter Streitkräfte, wie beispielsweise dem Garmisch Dental Excellence Symposium, teil. Tauschen Sie sich regelmäßig mit Ihrem US-amerikanischen oder französischen Pendants aus? Wie ist der Fachbereich Zahnmedizin in der NATO, hier vor allem den COMEDS, vertreten? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Seit einigen Jahren bin ich als erster Deutscher Chairman der SDFDS, der Sektion der Militärzahnärzte der FDI, was sich positiv auf den internationalen Austausch auswirkt. Dabei zeigt sich regelmäßig das hohe Ansehen, das der Fachbereich Zahnmedizin auch durch sein Engagement in Auslandseinsätzen genießt.

Oberstarzt Hemme ist seit 2015 Chairman des NATO COMEDS Dental Service Panel und leistet somit einen wichtigen Beitrag zu Standardisierungen auf NATO Ebene, beispielsweise im Bereich der Dental Fitness (STANAG 2466), aber auch der Einsatzszenarien im humanitären Umfeld (STANAG 2584) und der zahnmedizinischen Forensik (STANAG 2464). 

Traditionell gibt es einen regelmäßigen sehr vertrauensvollen Austausch mit meinem französischen und amerikanischen Pendant und deren nachgeordnetem Bereich. Dies zeigt sich im täglichen Betrieb der deutschen Zahnarztgruppe in Illkich (Frankreich), aber auch an der Teilnahme von Delegation im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen wie Ende letzten Jahres in Garmisch-Partenkirchen. Zusätzlich pflegt der Fachbereich gute Beziehungen nach Kanada, Indonesien, Israel und in die Niederlande, die sich nicht zuletzt durch das internationale Münchener Forensik-Symposium entwickelt haben. 

WM: Wo sehen Sie die zukünftigen größten Herausforderungen für den Fachbereich aber auch die zivile Zahnmedizin? 

Flottenarzt Dr. Bieber: Ich glaube die technische Entwicklung wird in den nächsten Jahren weiter voranschreiten. Digitales Röntgen, intraorale Scanner und die sich anschließende Datenübertragung werden zukünftig der Standard sein. Hier steht die Bundeswehr mit ihren Beschaffungsverfahren vor großen Herausforderungen. Ein weiterer Punkt ist die immer mehr in den Fokus rückende Nachhaltigkeit, Stichwort wirtschaftlicher und verantwortungsvoller Umgang mit Material. Darüber hinaus wird sich das Berufsbild des Zahnarztes sicherlich weiter wandeln, weg von der „Zahnreparatur“ hin zur Prävention („Gesund beginnt im Mund“) und der Therapie des gesamten orofacialen Systems.

Dabei können wir uns nicht von der zivilen Zahnmedizin abkoppeln, ganz dem in einem aktuellen Grundsatzpapier der DGZMK formulierten Motto „Es gibt nur eine Zahnmedizin – EGNEZ“. 

WM: In der zweiten Jahreshälfte endet Ihre Dienstzeit. Wie lautet rückblickend Ihr persönliches Fazit? Haben Sie es geschafft, die selbstgesteckten Schwerpunkte im Fachbereich Zahnmedizin umzusetzen oder zumindest anzuschieben? Welche Pläne haben Sie für Ihre Pension?

Flottenarzt Dr. Bieber: Die Zeit nach meiner Pensionierung will ich in Ruhe angehen, dabei aber der Zahnmedizin in welcher Form auch immer verbunden bleiben. 

Als ich die Aufgaben des Leitenden Zahnarztes der Bundeswehr vor etwas mehr als sieben Jahren übernommen habe, war an eine Herausforderung wie die Pandemie natürlich nicht zu denken. Mir war es immer wichtig, die Zahnmedizin in der Bundeswehr auf die Zukunft auszurichten. Dass dabei nicht alle Projekte und Ideen umgesetzt werden können, liegt in der Natur der Sache. Trotzdem glaube ich, dass mit einer verstärkten Fokussierung auf Prävention und Beiträgen zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte wichtige Meilensteine erreicht worden sind. 

WM: Herr Flottenarzt, wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute und bedanken uns für das Gespräch! 


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