Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 1/2020

ANTIBIOTIC STEWARDSHIP 2.0

Vorstellung einer Android-App zur kalkulierten Initialtherapie
schwerer Infektionskrankheiten Erwachsener

Stefan Markoff, Olga Wagner
(Bundeswehrkrankenhaus Berlin, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin)

Einleitung

Photo Das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG) bildet mit seinem § 23 „Nosokomiale Infektionen; Resistenzen; Rechtsverordnungen durch die Länder“ eine der Grundlagen für die Entwicklung von Antibiotic-Stewardship-Kommissionen an Krankenhäusern. Unter Antibiotic Stewardship (ABS) versteht man den rationalen und verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika

  • durch den Nachweis einer (bakteriellen) Infektion,
  • die Wahl des geeigneten Antibiotikums, Anpassung der Therapiedauer sowie
  • richtige Dosierung und Form der Antibiotikagabe.


Ziel ist es, die Patienten bestmöglich zu behandeln und gleichzeitig zu verhindern, dass Selektionsprozesse und Resistenzen bei den Bakterien auftreten.

Wissenschaftliche Grundlagen für das ABS wurden in einer S3-Leitlinie „Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus“ unter der AWMF-Registernummer 092/001 publiziert. In dieser Leitlinie werden unter Punkt 3.4 computergestützte Systeme explizit als eine Möglichkeit zur Unterstützung der Umsetzung von ABS-Empfehlungen aufgeführt.

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Datum: 20.02.2020