Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 10/2019

VOLANTI SUBVENIMUS

60 Jahre flugmedizinische Forschung im Dienste unserer fliegenden Besatzungen

Carla Ledderhos - Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe, Fürstenfeldbruck

Einleitung und geschichtlicher Abriss

PhotoHumanzentrifuge in Königsbrück nach Kampfwertsteigerung im Mai 2006: Mit der neuen Technik wird das Leistungsprofil des Eurofighters vollständig abgebildet. (© Bundeswehr/ZentrLuRMedLw) Die Aufstellung des Flugmedizinischen Institutes der Luftwaffe (FlMedInstLw) im Jahre 1959 markiert den Beginn einer institutionalisierten militärischen Flugmedizin in der Bundesrepublik Deutschland, die 2019 auf 60 Jahre ihres Bestehens zurückblicken kann. Dabei erfolgte die Gründung des Instituts nicht nur unter dem Aspekt der Zen­tralisierung der bis dahin deutschlandweit bestehenden vier fliegerärztlichen Untersuchungsstellen. Der Weitsicht der Gründungsväter ist es zu verdanken, dass sie auch die flugmedizinische Forschung als Garant und conditio sine qua non einer auf höchster Sicherheit beruhenden Militärfliegerei betrachteten und sie daher von Beginn an zu einem integralen Bestandteil des im Aufstellungsbefehl niedergelegten Auftrages des FlMedInstLw machten.

Neben der Aufgabe der Durchführung aller ärztlichen Untersuchungen auf Wehrfliegertauglichkeit sowie der flugphysiologischen Ausbildung waren darin wissenschaftliche und praktische Arbeiten sowie die Auswertung der in- und ausländischen Literatur auf dem Gebiet der theoretischen und angewandten Flugmedizin bereits fest verankert.

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Datum: 03.10.2019