10.01.2010 •

    iF product design award: Dräger-Design erneut ausgezeichnet

    Evita Infinity V500 und Oxylog 3000 plus überzeugten die Jury

    Das Industrieforum Design Hannover zeichnete 2010 zwei Dräger- Medizingeräte mit dem iF product design award aus: Das Beatmungsgerät Evita Infinity V500 und das Notfall- und Transportbeatmungsgerät Oxylog 3000 plus erhielten den Preis für herausragende Produktgestaltung. Im letzten Jahr hatten die Deckenversorgungseinheit Ponta und der IT-Arbeitsplatz Infinity C700 von Dräger für den Klinikbereich die begehrte Auszeichnung erhalten.

    "Oxylog 3000 plus und Evita Infinity V500 zeichnen sich durch innovatives Produktdesign aus. Der Jury fiel es daher leicht, beide Medizingeräte auszuwählen", so Professor Fritz Frenkler, Juryvorsitzender des iF product design awards. Die Design- Preise in insgesamt 16 Kategorien wurden am 2. März anlässlich der CeBIT in Hannover überreicht.

    Ergonomie konsequent umgesetzt
    Design mit den praktischen Anforderungen der klinischen Anwender zu verbinden - dieses Ziel spielte bei der Entwicklung des Intensivbeatmungsgeräts Evita Infinity V500 eine wichtige Rolle.

    Photo

    Kennzeichnend für sein Design: das schlanke Fahrgestell, das die Beatmungseinheit trägt und das ergonomisch platzierte Bedienelement mit 17-Zoll-Touchscreen. Durch ihr kompaktes Design und die niedrige Anbringung lässt die Beatmungseinheit ausreichend Platz, um das Gerät via Touchscreen-Monitor bequem bedienen zu können. Auf den Praxisbezug achtete Dräger auch bei der Farbauswahl: "Wichtige Elemente wie Schlauchanschlüsse, Wasserfalle und Flowsensor sind deutlich hervorgehoben", so Markus Hampe, Mechanikentwickler bei Dräger.

    Material und Verarbeitung als Design-Aspekt Das Notfall- und Transportbeatmungsgerät Oxylog 3000 plus wurde speziell für die Notaufnahme sowie den inner- und außerklinischen Transport von Intensivpatienten entwickelt. "Das Gerät muss auch bei Einsätzen im Freien mit erhöhter Beanspruchung zuverlässig funktionieren", erklärt Paul Haima, Produktmanager im Bereich Respiratory Care bei Dräger. 

    Photo

    Das gummierte Gehäuse hält nicht nur Spritzwasser ab, sondern schützt die Gerätetechnik auch vor Stoß- und Schlageinwirkungen. Die Materialauswahl zählte neben Gestaltungsqualität, Verarbeitung und Funktionalität zu den Design- Bewertungskriterien der Jury. Um Funktionalität ging es auch bei der Bedieneinheit des Oxylog 3000 plus: Sie ermöglicht eine intuitive Bedienung, beispielsweise per Drehknopf und zeigt auf dem Bildschirm Beatmungseinstellungen und -kurvenverläufe an.

    Design produktübergreifend implementiert
    Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der beiden Medizingeräte war das 2006 bei Dräger eingeführte Industrial Design Manual: Es legt Farbe, Form, Beschriftung und Materialien der Medizingeräte fest. So kann der klinische Anwender typische Dräger-Designmerkmale jederzeit wiedererkennen.

    Weitere Informationen: www.draeger.com

    Datum: 10.01.2010

    Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2010/1

    Meist gelesene Artikel

    Photo

    Der menschliche Faktor

    Im Jahr 2005 starb in Großbritannien eine junge Frau bei einem Routineeingriff aufgrund fehlender Beatmung. Die anschließend eingeleitete Untersuchung ergab Folgendes: Die Art des Notfalls war…

    Photo

    Kohäsion

    Schon seit Anbeginn der Zeit strebt der Mensch nach Erkenntnis und ist von dem Wunsch beseelt, den Goethes Faust in den Worten ausspricht: „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten…