Kriegstierseuchen im Ersten und Zweiten Weltkrieg und ihre Bedeutung in der Gegenwart

Zusammenfassung

Die Verhinderung bzw. Eindämmung von Tierseuchen ist auch heute eine wesentliche Aufgabe der Veterinärmedizin in den Streitkräften. Dieses galt insbesondere in den beiden Weltkriegen mit ihren immensen Beständen an Pferden und anderen Kriegstieren. Im Rahmen weltweiter Einsätze und der damit verbundenen hohen Mobilität von Streitkräften kommt auch heute der Verbreitung von Tierseuchenerregern durch weiträumige Truppenverlegungen eine besondere Bedeutung zu. Nicht zuletzt spielten und spielen Erreger von Tierseuchen als potenzielle B-Waffen eine wesentliche Rolle.

Rotz-positive Pferde nach Mallein-Augenprobe im Jahre 1915
Rotz-positive Pferde nach Mallein-Augenprobe im Jahre 1915 (siehe auch http://data.onb.ac.at/rec/baa15524362)

Am Beispiel ausgewählter Kriegstierseuchen wird deren Bedeutung im Ersten und Zweiten Weltkrieg aufgezeigt und die Entwicklung von Vorkommen, Diagnostikverfahren und veterinärmedizinischen Maßnahmen sowie deren Relevanz bis in die Gegenwart vorgestellt werden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Verwandte Artikel

Veterinärwesen der Bundeswehr im weltweiten Einsatz

Veterinärwesen der Bundeswehr im weltweiten Einsatz

Seit etwa 30 Jahren sind Sanitätsoffiziere Veterinär (SanOffzVet) an Auslandseinsätzen der Bundeswehr beteiligt und sind mittlerweile ein fester Bestandteil der jeweiligen Kontingente.

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 3/2021

„Der Deutsche Militärarzt 1936–1944“: Psychiatrie und Psychotherapie im Spannungsfeld zwischen ­wissenschaftlicher Fachgesellschaft, Nationalsozialistischer Ideologie und Zweitem Weltkrieg

„Der Deutsche Militärarzt 1936–1944“: Psychiatrie und Psychotherapie im Spannungsfeld zwischen ­wissenschaftlicher Fachgesellschaft, Nationalsozialistischer Ideologie und Zweitem Weltkrieg

Die Zeitschrift „Der Deutsche Militärarzt“ war in den Jahren 1936–1944 das zentrale, von Wissenschaftlern, Ärzten und der deutschen militärärztlichen Gesellschaft genutzte Publikationsorgan zur Veröffentlichung von Mitteilungen,...

Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2021

Neuro-Enhancement in der Wehrmacht am Beispiel von Pervitin – Sachstand und Quellenlage 1

Neuro-Enhancement in der Wehrmacht am Beispiel von Pervitin – Sachstand und Quellenlage 1

Das Thema Neuroenhancement oder auch Leistungsoptimierung durch chemische Substanzen führt uns nicht nur tief in die Geschichte militärischer Sanitätsdienste, sondern hat genauso aktuelle Bezüge in unsere heutige Gesellschaft und in kontrovers...

Wehrmedizinische Monatsschrift 11/2021

Meist gelesene Artikel