03.02.2021 •

Innereuropäische Aeromedical-Evacuation-Flüge der Bundeswehr von COVID-19-Patienten (Vortragsabstract)

Janina Post¹,², Dennis Matthias Ritter³, Björn Hossfeld⁴, Oliver Maria Erley⁵, Stefan Sammito²,⁵

¹ Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung, Köln

² Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Bereich Arbeitsmedizin

³ Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, Klinik X – Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin

⁴ Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Klinik X – Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

⁵ Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe, Köln, Fachgruppe Forschung und Erprobung

Prozess der Datenauswertung sowie der zeitnahen Erstellung des entsprechenden...
Prozess der Datenauswertung sowie der zeitnahen Erstellung des entsprechenden Berichts und die Verteilung an die am Patiententransport (AE) beteiligten Stellen

Einleitung

Seit Ende 2019 führt das neuartige SARS-CoV-2-Virus – initial in der Volksrepublik China, nach schneller globaler Ausbreitung auch weltweit – zu der als COVID-19 bekannten Erkrankung. Am 11. März 2020 erklärte die WHO COVID-19 offiziell zur Pandemie. Im Februar 2020 kam es zu einem massiven Anstieg von COVID-19-Erkrankten auch innerhalb Europas, insbesondere waren Länder wie Italien, Frankreich und Spanien betroffen.

Im Rahmen der humanitären Hilfeleistung engagierte sich die Bundeswehr im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland, außerhalb regulärer NATO- oder EU-Verpflichtungen, bei der Entlastung stark beanspruchter regionaler Krankenhäuser von europäischen Partnerländern. Vom 28. März bis zum 03. April 2020 wurden insgesamt 22 italienische und 2 französische an COVID-19 erkrankte, intensivpflichtige Staatsbürger mittels Flächenflugzeug (A310-304 MRTT, stationiert am Flughafen Köln-Bonn bei der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung, bzw. A400M „Atlas“, stationiert am Fliegerhorst Wunstorf beim Lufttransportgeschwader 62) zur weiteren Behandlung nach Deutschland transportiert.

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