Artikel: Wehrmedizinische Monatsschrift 10-11/2020

Wehrmedizinische Relevanz der Extrakorporalen ­Membran­oxygenierung (ECMO)

Teil I: Zur Rolle der ECMO auf den Intensivstationen des ­Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz

Florian Meyer-Oschatz¹, Matthias Endlich², Richard Feyrer², Daniel Bredenkötter³, Willi Schmidbauer³, Christoph Jänig³

¹ Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr, Koblenz
² Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, Klinik XVII – Herzchirurgie
³ Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, Klinik X – Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin

Zusammenfassung

PhotoSchemazeichnung zur Technik der va- und vv-ECMO Die konservative Behandlung intensivpflichtiger Patienten im akuten Herz- und/oder Lungenversagen ist schwierig und in ihren Erfolgsaussichten limitiert. Die Entwicklung der Extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) in den letzten Jahren hat hier neue Möglichkeiten zur Behandlung auch solcher Patienten eröffnet, die ohne diese Methode keine Überlebenschance haben. Dieses gilt z. B. für ein akutes Lungenversagen bei Sepsis und schwerem Thoraxtrauma und ist somit auch im Rahmen der Behandlung einsatzbedingter Verletzungen von Bedeutung. In drei Beiträgen soll deshalb die wehrmedizinische Relevanz dieser Behandlungsmethode erörtert werden.

Diese erste hierzu vorliegende Arbeit umfasst die Kernaspekte zum Thema der ECMO. Sie gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Grundlagen, beschreibt das generelle Funktionsprinzip, die Indikationsstellung, Kontraindikationen sowie Komplikationen und diskutiert Aspekte des Crew-Ressource-Managements.

Abschließend erfolgt nach einer Diskussion der wehrmedizinischen Relevanz des Verfahrens eine Übersicht der Datenlage der ECMO-Einheit des Bundeswehrzentralkrankenhauses (BwZKrhs) Koblenz als kardiochirurgisches Zentrum mit ECMO-Fähigkeit im Systemverbund der Bundeswehrkrankenhäuser.

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Datum: 18.11.2020