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Neu für die SanVersorgungszentren: Ein schneller „Pap-Test“ für den Mann

Durch humane Papillomaviren (HPV) bedingte Karzinome sind nicht nur ein Frauen-Thema. Pro Jahr erkranken in Europa fast 15 500 Männer an einem Karzinom infolge einer Infektion mit HPV. Etwa 12 700 der Fälle betreffen den Mund-Rachen-Raum, circa 1 100 treten am Penis und rund 1.700 in der Analregion auf (Hartwig S et al., BMC Cancer. 2012; 12:3) (siehe Abb.).

Mehr als 90 % der HPV-bedingten Karzinome im Mund-Rachen-Raum werden durch HPV16 ausgelöst (Gillison ML. J Adolesc Health. 2008; 43(4): 552-60). Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Die SanVersorgungszentren nehmen eine Schlüsselrolle bei Vorsorgeuntersuchungen für die Soldaten ein und können relevant dazu beitragen, dass HPV-bedingte Karzinome rechtzeitig behandelt werden. Derzeit werden Betroffene Patienten meist erst in späten Tumorstadien mit entsprechend schlechter Prognose diagnostiziert.

Prevo-Check© (Hersteller: Abviris Deutschland GmbH) ist ein innovativer Schnelltest zur Leitlinien-konformen Früherkennung von HPV-bedingten Karzinomen. Der Schnelltest weist hochspezifisch Antikörper gegen HPV16 nach, die in direktem Zusammenhang mit dem Vorliegen einer Krebsvorstufe oder eines Tumors stehen.

Der Schnelltest weist eine sehr hohe Spezifität (99,5 %) auf, sodass falsch positive Ergebnisse kaum zu erwarten sind. Die Sensitivität ist vor allem bei Präkanzerosen und in Frühstadien hoch. Positiv getestete Patienten sollten daher intensiv auf HPV-bedingte Karzinome des Mund-Rachen-Bereichs und auf Karzinome des Anogenitaltrakts vom Spezialisten untersucht werden.

Die Hands-on-Zeit für den Schnelltest durch das SanPersonal beträgt nur knapp zwei Minuten. Der Test ist in über die Apotheken der Bundeswehr zu beziehen.

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Der Mund-Rachen-Raum ist bei Männern der häufigste Ort, an dem sich HPV-assoziierte Karzinome bilden.


Abviris Deutschland GmbH

Alter Teichweg 22

22949 Ammersbek 

E-Mail: info@abviris.de

www.abviris.de

Datum: 28.06.2017

Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2017/2