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Feierliches Gelöbnis in der Alsberg-Kaserne

Das Sanitätsregiment 2 führte am 1. Dezember 2016 wieder ein Feierliches Gelöbnis und Vereidigung neuer Soldatinnen und Soldaten mit zahlreichen Gästen in der Alsberg-Kaserne durch. Geladen waren circa 400 Gäste, unter Ihnen die Angehörigen der Rekruten sowie geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft.

Rennerod. Die Grundausbildungskompanie des Sanitätsregimentes 2 unter Führung des Kompaniechefs, Hauptmann Christoph Müller, präsentierte ihre drei Züge bei diesem feierlichen Anlass. Unter Beteiligung des Heeresmusikkorps Kassel und der Ehrenformation mit dem Fahnenzug unter Führung von Leutnant Christian Endriß, bekam das Ereignis einen ehrenvollen Rahmen.

Nach dem Einmarsch der Kompanien und der Truppenfahne begann auf dem Exerzierplatz der Alsberg-Kaserne unter musikalischer Begleitung der traditionelle Gelöbnis-/ Vereidigungsappell. In Vertretung des Kommandeurs des Sanitätsregimentes 2, begrüßte Oberst Klaus Patt die Angehörigen der jungen Soldatinnen und Soldaten, die Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft sowie Gäste und Freunde der Bundeswehr. Oberst Klaus Patt: „Das feierliche Gelöbnis ist kein Relikt der Vergangenheit, wie manch Einer behaupten mag. Es macht vielmehr deutlich: hier stehen Menschen, die heute und in Zukunft unter höchstem persönlichen Engagement für unseren demokratischen Rechtsstaat eintreten.“  
 
Im Anschluss hielt Michael Wäschenbach, Mitglied des Landtages die Festrede bevor eine Abordnung der Rekrutinnen und Rekruten, als symbolischen Akt des Gelöbnisses und der Vereidigung, die Hand an die Truppenfahne des Sanitätsregimentes 2 legten. 

Das Feierliche Gelöbnis endete mit dem Schlachtruf der Grundausbildungskompanie:
„Alleine gut“ - „Zusammen stark“ - „Gemeinsam un-schlag-bar“.

Die seit 2. November eingezogenen Soldatinnen und Soldaten haben bereits nach wenigen Wochen eine ereignis- und in Teilen auch entbehrungsreiche Zeit hinter sich gebracht. „Nutzen sie die Möglichkeit, den eigenen Horizont und ihre persönliche Kompetenz zu erweitern. Sammeln sie Erfahrungen und Erlebnisse, nicht nur um sie einmal als Geschichten, als Stories aus der Jugend ihren Enkeln weiter zu erzählen, sondern weil sie wichtig sind für sie selbst und ihre persönliche Entwicklung als Frau und Mann, als Staatsbürger und das nicht nur in Uniform. Nehmen sie diese Herausforderung an.“, so Oberst Klaus Patt.

 
Autor: Björn Radermacher, Oberleutnant

Datum: 05.12.2016

Quelle: Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2016/3