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Zur Moral des Militärmediziners der NVA – Ethik der anderen Seite?

Gerd Machalett

WMM 59. Jahrgang (Ausgabe 12/2015; S. 402-404)

Zusammenfassung

Die Entwicklung der ärztlichen/medizinischen Ethik verlief in den beiden deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg unterschiedlich. Während in der Bundesrepublik Deutschland der Anschluss an das bürgerliche Arztethos in Deutschland vor 1933 vollzogen wurde, entstand in der DDR im Sinne der sozialistischen Gesellschaftsordnung eine am dialektischen Materialismus orientierte sozialistische Ethik.

Sie ging davon aus, dass moralische Überzeugungen von den gesellschaftlichen Verhältnissen und Vorbildern geprägt werden, und die Ethik nicht ewig ist, sondern sich ständig durch Anpassung an die gesellschaftlichen Verhältnisse verändert.

Die sozialistische Ethik richtete sich auf die Gesamtgesellschaft aus, sodass das individuelle Interesse des Einzelnen eine untergeordnete Bedeutung besaß. Eine Ethik speziell für die Militärmedizin war nicht entwickelt worden.

Überlegungen zur Ethik einer Einsatzmedizin in der Bundesrepublik Deutschland zeigen heute, dass Ethiktheorien, die das Prinzip der Autonomie des Individuums, zum Beispiel die Pflichtenethik Kants, in den Vordergrund stellen, unter Einsatzbedingungen ethische Konflikte im Sanitätsdienst auslösen können, weil in den Streitkräften auch die Gemeinschaft gefordert ist. Es stellt sich somit die Frage, ob bzw. inwieweit die Auseinandersetzung mit dem ethischen Erbe des Gesundheitswesens der DDR und der NVA auch für die aktuellen Diskussionen von Bedeutung sein kann.

Schlüsselworte: Moral, Ethik, NVA, DDR, Mediziner, Militärmedizin

Keywords: moral, ethics, NPA, GDR, physician, military medicine

Einführung[1]

Als Silvester 1953 der Chirurg Oberstabsarzt Dr. Ottmar Kohler nach elfjähriger Kriegsgefangenschaft aus Russland zurückkehrte und als Arzt in Köln und später in Idar-Oberstein tätig war, war ihm der Ruf als „Arzt von Stalingrad“ längst vorausgeeilt. Er war in der Bundesrepublik Deutschland zum Vorbild des guten deutschen Arztes mit hohen moralischen Ansprüchen geworden, der die Menschlichkeit und Selbstlosigkeit sowie Opferbereitschaft im Interesse seiner Patienten als Gegenpol zur menschenverachtenden Umdeutung moralischer Werte im Nationalsozialismus, der sich auch viele Ärzte nicht entziehen konnten, vertrat. Allerdings fühlte sich Dr. Kohler in dieser Rolle im Nachkriegsdeutschland, das auf der Suche nach neuen Vorbildern war, instrumentalisiert. Die Erlebnisse im Krieg und in der Gefangenschaft hatten ihm zum religiösen Pazifisten werden lassen [4].

Im Osten Deutschlands war es in den ersten Nachkriegsjahren das geforderte uneigennützige Eintreten für die Patienteninte-ressen vor allem im Sinne der antifaschistischen Ordnung, welches das Bild des Arztes prägen sollte. Besonders aber in Leitenden Positionen, und da besonders in Führungspositionen der  aufzustellenden bewaffneten Organe, galt die Berufung auf den ärztlichen Widerstand als wichtiges Kriterium. So war Professor Karl Gelbke 1955/56 als Chef des Medizinischen Dienstes der Kasernierten Volkspolizei (KVP) – Vorläuferin der späteren Nationalen Volksarmee (NVA) – tätig [8]. Er gehörte einer antifaschistischen Widerstandsgruppe in Leipzig an.

In der Bundesrepublik Deutschland wurde relativ rasch der Anschluss an das bürgerliche Arztethos vollzogen. Wir finden eine Reihe Spielarten ethischer Auffassungen beziehungsweise Ethiktheorien, wie die Pflichtenethik Kants, den Utilitarismus, die Situationsethik, tugendethische Ansätze sowie religiöse Moralauffassungen und andere nebeneinander [1, 5, 6].

In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) lag der Schwerpunkt auf der Überwindung des nationalsozialistischen Gedankengutes auch in der Medizin. Die Wirkungen des bürgerlichen Arztethos waren vor allem noch in der älteren Generation spürbar.

An den Universitäten jedoch standen die Studenten, die vorwiegend aus den Vorstudienanstalten (später Arbeiter- und Bauernfakultät) kamen, einer neuen Moral aufgeschlossen gegenüber [1]. Die Grundforderungen des „hippokratischen Ethos“, Altruismus, Achtung vor dem Leben, Sorgfaltspflicht, Kollegialität und andere prägten im Gesundheitswesen der DDR den moralischen Anspruch an das Verhalten der Ärzteschaft.

Mit Marx kann man feststellen: “Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich dass sich vieles ändern lässt, bloß nicht die Menschen.“

Der Autor legte nach dem Staatsexamen 1960 den „Eid des Hippokrates“ in der Aula der Greifswalder Universität als junger Militärarzt ab. Erst 1971 wurde ein ärztlicher Eid, der sich eng an das sowjetische Vorbild anlehnte, in der DDR neu eingeführt [1].

Im Vordergrund der neuen Eidesformel stand sehr deutlich die Verpflichtung gegenüber Staat und Gesellschaft.

Doch wie sollten die angehenden Ärzte in der Ausbildung zur philosophischen Auseinandersetzung mit den neuen sozialistischen Werten befähigt werden?

Durch die historische Entwicklung in Deutschland fehlte die Philosophie in der medizinischen Ausbildung und Praxis, denn das Philosophikum war in Preußen 1861 durch das Physikum ersetzt worden [11]. Um diesen Mangel zu beheben, wurde eine geregelte Ausbildung in Philosophie im Hochschulwesen der DDR durch die Einführung des „Gesellschaftswissenschaftlichen Grundstudiums“ als Pflichtfach verfügt. Hier wurde der Marxismus-Leninismus in seinen Bestandteilen Geschichte der Arbeiterbewegung, politische Ökonomie sowie dialektischer und historischer Materialismus vermittelt [1].

Da die Herausbildung moralischer Überzeugungen im Wesentlichen von den Traditionen einer Gesellschaft, von den konkreten gesellschaftlichen Verhältnissen, von der Stellung des Einzelnen innerhalb einer Gesellschaft und ganz entscheidend von Vorbildern abhängt, glaubte man zunächst, auf spezielle Vorlesungen zur Ethik verzichten zu können.

Entwicklung der sozialistischen Ethik

Der Gedanke einer wissenschaftlichen Begründung der Ethik konnte sich im Gesundheitswesen der DDR nur schrittweise und gegen ideologische Widerstände durchsetzen.

Der damalige Gesundheitsminister und ehemalige Kommandeur (1957 - 1964) der Militärmedizinischen Sektion (MMS) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität (EMAU) in Greifswald, Oberst d. R. Prof. Dr. Ludwig Mecklinger, resümierte später [10]:

„Was Gedanken und Arbeiten zu ethischen Problemen in der Medizin angeht, bestand oft die Überzeugung, dass solche Fragen und Probleme in einem Land, das sich auf Ideale, Erfordernisse und Ziele des Sozialismus eingestellt habe, nicht besonders bei der ideologischen Arbeit Berücksichtigung finden müssen. Vor allem auch einflussreiche Funktionäre taten jede Beschäftigung mit speziellen Fragen der Ethik im medizinischen Handeln, in Forschung und Praxis mit der lapidaren Bemerkung ab, dass die ethischen Grundlagen und die Orientierung sich aus den weltanschaulichen Grundpositionen direkt ableiten lassen. Damit wird folglich eine Ethikvermittlung überflüssig. Eine ‚besondere Ethik für die Medizin’ zu entwickeln, ließe den Verdacht aufkommen, dass die Ethik des Sozialismus lückenhaft sei“.

Leider blieben Aktivitäten bei der Vermittlung philosophischer Themen, auch ethischer Grundpositionen, wirkungslos, weil viele Dozenten, Leiter und Funktionäre entweder nicht fähig waren oder keine Lust hatten, den Lehrstoff besonders orientiert auf die moralisch-ethischen Ansprüche an die medizinische Arbeit zu vertreten. Die ideologische Bildungs- und Erziehungsarbeit konnte nach Mecklinger nie ein gesundes Verhältnis von Aufwand und Ergebnis nachweisen.

Die mit der medizinisch-technischen Entwicklung verbundenen neuen Herausforderungen in der Medizin, vor allem die Möglichkeiten in der Intensivmedizin (denen militärmedizinische Relevanz zukommt), fordern eine neue Qualität der ethischen Orientierung und Entwicklung moralischer Kompetenz als „ethisches Geländer für Grenzsituationen“ [9].

Da der Mensch entsprechend der dialektischen Erkenntnistheorie als biologisch-psychosoziale Einheit gesehen wird, und die Vielfalt biologischer und sozialer Verflechtungen zu erfassen sind, schien eine spezifische „sozialistische Ethik“ erforderlich.

Die Besonderheiten der sozialistischen Ethik wurden vor allem darin gesehen, dass man sie auf die konkret-gegenständliche Wirklichkeit und deren Entwicklungsprozesse zurückführte.

Die Ethik sei nicht zeitlos und ewig, sondern veränderlich und in ständiger Entwicklung begriffen. Man ging davon aus, dass die Moral von den gesellschaftlichen Lebensverhältnissen und von der Stellung des einzelnen Individuums im Produktionsprozess abhänge. Steiner und Grützner meinen, dass die „sittlichen Eigenschaften der Arztpersönlichkeit im Sozialismus sich vor allem in der vorbildlichen ärztlichen Pflichterfüllung in der Praxis des sozialistischen Gesundheitswesens herausbilden“ (13).

Jede Gesellschaftsordnung habe ihr spezifisches Menschenbild, das die Moral prägt. Da im Sozialismus der Mensch als gesellschaftliches Wesen gesehen wurde, stand zwangsläufig das Wohl der Gesamtgesellschaft im Vordergrund. Das Individualinteresse des einzelnen Patienten, das im Idealfall mit den gesellschaftlichen Interessen übereinstimmen sollte, war dem Gemeinwohl unterzuordnen. Allgemeine Gesundheitsmaßnahmen und Gesundheitsvorsorge hatten im Gesundheitswesen der DDR einen hohen Stellenwert. Unterschiede zur bürgerlichen Auffassung von der Autonomie des Individuums finden wir beispielsweise in der Seuchengesetzgebung der DDR (Impfpflicht) und der Gesundheitsvorsorge, vor allem im Betriebsgesundheitswesen und in der NVA.

Unterschiede zur bürgerlichen Moralauffassung
Prägnant formulierte Jonathan Haidt [7] die Grundzüge der bürgerlichen Moral heute:

Als Einzelwesen sind wir egoistisch, als Gruppenwesen können wir uns uneigennützig verhalten. Wir sind selbstsüchtig und altruistisch, Individualisten und Teamplayer. Der Mensch ist zu 90  % Schimpanse, der mit den anderen in der Gruppe rivalisiert, und zu 10  % Biene, die ihren Schwarm verteidigt.“

In letzter Konsequenz kann das Prinzip der Autonomie, der Selbstbestimmung des Menschen als sittliches Subjekt in der Einsatzmedizin die Hilfeleistung erschweren und den helfenden Arzt in moralische Konfliktsituationen stürzen [9].

Das Freiheitsmodell in der liberalen Gesellschaft (größtmögliche Wahlfreiheit) unterscheidet sich erheblich vom Freiheitsbegriff im Sozialismus (Hegel: „Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit“).

„Zur Ethik einer Krisenmedizin“ stellte Bschleipfer [2] fest, dass eine ethische Reflexion für die Einsatzmedizin als Teilgebiet der Militärmedizin bis heute nicht existiere, aber angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen, in die die Bundeswehr verwickelt ist, dringend zu entwickeln sei, da die moralische Integrität in der zivilen Katastrophenmedizin und der militärischen Einsatzmedizin vor deutlich höheren Belastungssituationen als bisher stehe [12]. Aktuell fehlen solche ethischen Normen für Ausnahmesituationen.

Bschleipfer sieht als wesentliche Dilemmata die Instrumentalisierung der Medizin im Dienste des Militärs [3], die zu einem „Rollenkonflikt“ des Sanitätsoffiziers (Dienstleister für das Militär) führen könne. So sei auch die Hilfe bei Verknappung lebenswichtiger Ressourcen unter dem Diktat der militärischen Auftragstellung oft nicht mit ärztlicher Ethik und ärztlichen Grundhaltungen vereinbar. Er nennt dies einen „Spagat zwischen zwei Ethiken“.

Ethik in der Militärmedizin der DDR

Ethischer Entscheidungsspielraum in der Militärmedizin
Typisch für militärische Bedingungen ist die Einengung des ethischen Entscheidungsfeldes durch Dienstvorschriften, Behandlungsrichtlinien und diverse militärische Befehle und Anordnungen.

Ethische Entscheidungen durch den Militärarzt sind dennoch ständig gefordert, so unter anderem bei folgenden Problemfeldern:

  • der Behandlungs- und Abtransporteinstufung,
  • der Festlegung der Behandlungsdringlichkeit,
  • der Festlegung des Behandlungsumfanges,
  • dem Abbruch von Behandlungsmaßnahmen.

Die moralischen Probleme (Moral sagt uns, was gut und richtig ist) bei der Entscheidungsfindung sind in allen Armeen gestern und heute vergleichbar. Die ethischen Erklärungen (Ethik sagt uns, warum etwas gut und richtig ist) folgen der vorherrschenden gesellschaftlichen Moral in einem Land.

Wie eingangs dargestellt, stand in sozialistischen Gesellschaftsformen das Wohl der Gemeinschaft im Vordergrund, so dass das Interesse des einzelnen Patienten in den Hintergrund zu treten hatte. Daraus ließe sich ableiten, dass die Vorgaben der sozialistischen Moral für ethische Entscheidungen in der Militärmedizin besser mit der vorherrschenden gesellschaftlichen Moral übereinzustimmen schienen als etwa heute in der modernen Einsatzmedizin. Da für die NVA glücklicherweise nie der „Ernstfall“ eintrat, wurde die Tragfähigkeit der moralischen Überzeugung des medizinischen Personals unter Einsatzbedingungen nicht ausgetestet.

Leider sind belastbare Fakten für die Begründung einer „Ethik der Militärmedizin“ in der NVA rar. So fehlen verlässliche Angaben zu ethischen Problemen der (Militär-)Arzt-Patientenbeziehung, zu Fragen der Ressourcenverteilung (Priorisierung) und anderes mehr.

Ethische Ausbildung von Medizinern und Militärärzten
Bei der Ausbildung von künftigen Militärärzten in der NVA an der damaligen MMS in Greifswald wurde medizinische Ethik bis zur Auflösung der Lehreinrichtung nicht vermittelt. Dagegen wurden an der Universität Leipzig 1961 erste interdisziplinäre Vorlesungen zur ärztlichen Ethik und später ab 1964 an der Universität Halle in Vorlesungen soziale und geistige Probleme in der modernen Medizin sowie ausgewählte ethische Probleme im Gesundheitswesen dargelegt [1].

Da ethische Fragestellungen in der Medizin aufgrund neuer medizinischer Möglichkeiten nicht mehr allein durch die ärztliche Moral zu lösen waren, und neben den Werthaltungen von Patienten auch gesellschaftliche Belange berücksichtigt werden mussten, war die Problemlösung nur in einem breiten gesellschaftlichen Diskurs möglich. Aus diesem Grunde erfolgte auch die Erweiterung der „ärztlichen“ zur „medizinischen Ethik“ in der DDR.

Interessant dürfte sein, dass 1987 der erste Lehrstuhl für Ethik in der Medizin in Deutschland an der Hallenser Universität eingerichtet wurde (Lehrstuhlleiter: Prof. Dr. Ernst Luther) [1].

Schlussfolgerungen

Aktuell beschäftigen sich Medizinhistoriker und -ethiker aus unterschiedlichen Anlässen verstärkt mit der Ethik im Gesundheitswesen der DDR. Erste Veröffentlichungen von Vorträgen zu dieser Thematik finden sich im Buch von Bettin und Gadebusch Bondio [1] mit dem Titel: „Medizinische Ethik in der DDR, Erfahrungswert oder Altlast“ aus dem Jahr 2010.

Leider enthält es keinen Hinweis auf die Entwicklung einer militärmedizinischen Ethik in der NVA. Das deckt sich auch mit den hier vorgestellten Erfahrungen und Recherchen zu dieser Thematik.

Der vorliegende Beitrag ist der Versuch eines ehemaligen Militärarztes der NVA, auf Grundlage der eigenen militärärztlichen Erfahrungen die Geschichte einer Militärmedizinethik in der DDR zu beleuchten und zu reflektieren, um damit auch heute notwendige Diskussionen und Forschungen anzuregen.

Selbstverständlich ist eine abgerundete Antwort auf die Ausgangsfrage: „Ethik der anderen Seite? “ nicht möglich.

Die zurückliegenden Jahre zeigen uns, dass es durchaus sinnvoll erscheint, sich mit dem ethischen Erbe des Gesundheitswesens der DDR und der Streitkräfte wissenschaftlich zu beschäftigen, denn „Klarheit ist die Ehrlichkeit der Philosophie“ (Vauvernagues). Nur durch diese Auseinandersetzung wird es möglich sein, die Bedeutung dieses Themas sowohl unter historischen Gesichtspunkten als auch für die aktuellen Diskussionen zu ermessen.

Danksagung:
Ich danke Herrn Dr. phil. Hartmut Bettin, Leiter des Institutes für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Greifswald, für die freundliche Durchsicht des Vortragsentwurfes und die fachlichen Hinweise für die Endfassung.

Literatur

  1. Bettin H, Gadebusch Bondio M: Medizinische Ethik in der DDR. Erfahrungswert oder Altlast? Lengerich: Papst Science Publishers, 2010.
  2. Bschleipfer Th: Ethik einer Krisenmedizin.Cottbus 2007, Technische Universität Diss., 2007.
  3. Bschleipfer Th, Kornwallis K: Militärische Einsatzmedizin: Ethische DilemmataDeutsches Ärzteblatt 2010; 107(30): A 1448- 1450.
  4. Der Arzt von Stalingrad. Projektionsfläche für die Suche nach dem guten Deutschen. Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(25) A 1385-1386.
  5. Fellmann F: Orientierung in der Philosophie. Was sie kann, was sie will.Reinbeck/b. Hamburg 1998 Rohwohlts Enzyklopädie
  6. Giebel G D: Mensch und Ethik. Medizin- Moral- Ethik Biologische Medizin 1995; 1: 2-8.
  7. Haidt J: Wir reiten auf einem Elefanten. „Spiegel“ 2013; 2: 114-118.
  8. Lemmens F: Karl Gelbke. Biographie eines antifaschistischen Arztes, Gesundheitspolitikers, Militärarztes und Hochschullehrers. Phil.Diss A Leipzig 1984.
  9. Maio G: Mittelpunkt Mensch: Ethik in der Medizin. Stuttgart: Schattauer- Verlag 2012.
  10. Mecklinger L: Zur Umsetzung der Gesundheitspolitik im Gesundheits- und Sozialwesen der DDR. Hrsg.: Ewert, G. L.Roland Berlin: Eigenverlag 1998.
  11. Medizinstudium – Die Schwester der Medizin. Deutsches Ärzteblatt 2010; 51/52: A 2591-2592.
  12. Sieger St, Zimmermann P: Moralische Verletzungen von Soldaten im Auslandseinsatz. Wehrmed.Mschr. 54(2010) 6/7 2010: 185-188.
  13. Steiner E R, Grützner H: Ärztliche Ethik im Sozialismus. Z.Militärmed., Berlin 24(1983) 258-260.
 

[1] Als Vortrag gehalten auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie im Oktober 2014 in Berlin.

 

Datum: 07.01.2016

Quelle: Wehrmedizinische Monatsschrift 2015/12